Renault Retail Group Zentral statt lokal

Autor: Yvonne Simon

Lange wurden Strategien bei der Renault Retail Group überwiegend lokal festgelegt. In den letzten zweieinhalb Jahren hat der bisherige Geschäftsführer Lars Bialkowski die Weichen auf Zentralisierung umgestellt. Die Ergebnisse sind spürbar.

München ist eine von fünf Niederlassungen der Renault Retail Group in Deutschland.
München ist eine von fünf Niederlassungen der Renault Retail Group in Deutschland.
(Bild: Renault Retail Group)

Hinter dem frischgebackenen Renault-Vertriebsvorstand Lars Bialkowski liegt eine bewegte Zeit. In den letzten zweieinhalb Jahren führte der Manager die Geschäfte der Renault Retail Group (RRG). Viel Zeit zur Einfindung hatte der 49-Jährige im Sommer 2018 nicht, als er von Nissan Österreich zur Vertriebsgesellschaft des französischen Herstellers wechselte. Denn das Ziel war klar: das Unternehmen deutlich zu optimieren, und zwar so schnell wie möglich.

In Sachen Geschwindigkeit und Einheitlichkeit gab es zu dem Zeitpunkt Potenzial nach oben. Die RRG war organisatorisch stark lokal ausgerichtet. Viele Entscheidungen wurden fünf Mal getroffen – in jeder Niederlassung für sich. „Es war zum Beispiel möglich, dass zentrale Vertriebsmaßnahmen in Hamburg und München unterschiedlich umgesetzt wurden“, berichtet Bialkowski.

Über den Autor

 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel