ZF liefert alle Teile für den Fahrwerks-Check

Beim Reifenwechsel empfiehlt sich ein Blick auf die Fahrwerkskomponenten

| Autor: Jan Rosenow

Ist die Kundin beim Reifenwechsel dabei, lässt sich der Reparaturbedarf besser erklären.
Ist die Kundin beim Reifenwechsel dabei, lässt sich der Reparaturbedarf besser erklären. (Bild: Ralf Barthelmes)

Spät kam er, der Frühling, aber er kam. Und nun ist es Zeit, die Winterreifen einzulagern und Sommerreifen zu montieren. Für Kfz-Betriebe empfiehlt es sich, die Räderwechseltermine so zu takten, dass noch genug Zeit für einen Blick auf Federung, Bremse und Radaufhängung bleibt, denn hier schlummert oft die Möglichkeit für zusätzlichen Umsatz.

Undichte Schwingungsdämpfer, ausgeschlagene Lagerbuchsen, verschlissene Bremsbeläge und -scheiben oder aufgeschlitzte Schutzmanschetten an den Antriebswellen lassen sich an vielen Autos finden. Um die Fahrsicherheit und den gewohnten Komfort wiederherzustellen sowie Folgeschäden zu vermeiden, sollte der Serviceberater dem Kunden dafür ein Reparaturangebot machen.

Stoßdämpfer ab 80.000 Kilometer regelmäßig prüfen

Experten von ZF Aftermarket empfehlen, die Fahrtüchtigkeit der Stoßdämpfer erstmals bei circa 80.000 Kilometern, danach alle 20.000 Kilometer gründlich zu untersuchen, denn nur einwandfrei funktionierende Stoßdämpfer gewährleisten die nötige Fahrsicherheit. Sollte ein Austausch notwendig sein, weiß der Werkstattprofi, dass eine Überprüfung aller Zusatzkomponenten ebenfalls erforderlich ist. Erst wenn auch Federbeinstützlager, Druckanschläge und Schutzrohre in einwandfreiem Zustand sind, ist eine lange Lebensdauer der Stoßdämpfer möglich.

Neben dem fachmännischen Blick auf Bremsscheiben und Bremsbeläge ist es zudem unabdingbar, Bremssättel und Bremsschläuche auf Dichtigkeit und Funktion zu testen. Auch Fahrwerk- und Lenkungskomponenten wie beispielsweise Querlenker können verschleißen bzw. Schäden durch eingedrungene Fremdkörper oder Schmutz aufweisen. Darüber hinaus ist es wichtig, die Gummibeläge an den Fahrwerkgelenken zu überprüfen. Eintretendes Spritzwasser wäscht das Spezialfett aus, wodurch Schmutzpartikel ins Gelenk gelangen können. Auf lange Sicht leiden darunter das Fahrverhalten des Autos und die Sicherheit der Insassen.

Mit Bremsen von TRW, Stoßdämpfern und Zusatzkomponenten der Marke Sachs sowie Fahrwerk- und Lenkungskomponenten von Lemförder kann die Werkstatt praktisch alle Aufträge rund um das Fahrwerk bearbeiten. ZF Aftermarket bietet den Werkstätten jedoch nicht nur Teile in Erstausrüsterqualität, sondern auch die passenden Serviceleistungen: Trainings, technische Informationen und Werkstattkonzepte.

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