ZKF will unter das Dach des ZDK

Branchentreff in Wolfsburg

| Autor: Konrad Wenz

ZKF-Präsident Peter Börner zeigte sich überzeugt, dass die Mitgliedschaft im ZDK für seinen Verband der richtige Weg ist.
ZKF-Präsident Peter Börner zeigte sich überzeugt, dass die Mitgliedschaft im ZDK für seinen Verband der richtige Weg ist. (Bild: Wenz)

Ein klares Ergebnis: Für die Annäherung des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) an den Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gaben die ZKF-Mitglieder auf der Verbandstagung Mitte Juni grünes Licht – und zwar einstimmig. Der ZKF-Vorstand wird nun den entsprechenden Mitgliedschaftsantrag an den ZDK stellen – ob der Antrag angenommen wird, liegt dann in den Händen des ZDK.

Der ZKF verfolgt mit dem Mitgliedschaftsantrag folgende Ziele:

  • „Sicherung des Berufsbildes Karosseriebau und Steigerung der Anzahl der Karosserie- und Fahrzeugbauer durch Erweiterung der Ausbildungsberechtigung (gegenseitige Ausübungs- und Ausbildungsberechtigung)
  • Erhöhung der Bedeutung der freien Werkstatt in der Branche – in Berlin, in Brüssel, bei den Verbrauchern, unabhängig ob Öl, Blech oder Lack
  • Eliminierung des Wettbewerbs in den Berufen, insbesondere im Bereich Karosserie und Bündelung der Kompetenzen
  • Gemeinschaftlich die Herausforderungen des Strukturwandels in der Mobilität, der Gesellschaft, der Technik und der Eigentümerveränderung aufnehmen und die Zukunft gestalten
  • Zusammenarbeit in den Referaten und Ausschüssen, insbesondere Karosserie, Recht, Steuern, Sozialpolitik und Tarife
  • Übernahme von Verantwortung im ZDK zur Stärkung unseres Berufes und des ZKF in der Branche“

ZKF-Präsident Peter Börner zeigte sich überzeugt, dass es dem ZKF gelingen werde, mit Einsatz und Engagement im ZDK als vollwertiges, aber eigenständiges Mitglied die Interessen der ZKF-Mitglieder zu vertreten. Es gebe keinen Anlass, damit im ZKF irgendetwas aufzulösen oder einzusparen. Ganz im Gegenteil: Das Kompetenzzentrum des Verbands und die einzelnen Referate seien die Kompetenz, die der ZKF in eine solche Partnerschaft einbringen könne. „Es geht um die Übernahme von Verantwortung im ZDK“, bekräftigte Börner.

Zudem stellte Peter Börner die Vorstandsvorschläge zur Anpassung der Beiträge zum ZKF vor. Diese Anpassung sei notwendig, da sich die Aufgaben des ZKF in der vergangenen Zeit deutlich verändert hätten und die alte Beitragsordnung inzwischen über 27 Jahre alt ist. Die Mitglieder stimmten einheitlich für die moderat ausfallende Anpassung.

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