Zoll sucht Automechanika nach Plagiaten ab

Autor / Redakteur: gr/dpa / Andreas Grimm

Die Produktpiraterie bleibt ein wichtiges Thema für die Aussteller der Automechanika. In diesem Jahr ist die Zahl der vermuteten Missetäter wie bei den Messen zuvor erneut gestiegen.

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Die Zollbeamten zeigen Präsenz in den Automechanika-Hallen.
Die Zollbeamten zeigen Präsenz in den Automechanika-Hallen.
(Foto: Rehberg)

Ein Großaufgebot von Zöllnern hat am Mittwoch auf der Automechanika in Frankfurt mutmaßliche Produktfälscher unter die Lupe genommen. „Wir durchsuchen 184 Messestände, an denen Plagiate vermutet werden“, sagte Kirsten Jung vom Hauptzollamt Darmstadt. Insgesamt seien vier Gruppen mit 50 Zöllnern, der Staatsanwaltschaft, Vertretern von Originalherstellern und Übersetzern unterwegs gewesen.

Schon vor Messebeginn seien wegen Verstößen gegen das Markenrecht 37 Plagiate beschlagnahmt worden, auf die Markenhersteller Patente oder Musterschutz angemeldet hatten. Die Messe Frankfurt war in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Zoll mit Nachdruck gegen die Produktpiraterie vorgegangen und hatte dazu die Initiative „Messe Frankfurt against Copying“ ins Leben gerufen.

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Dass das nachdrückliche Vorgehen notwendig scheint, belegen die Zahlen. Waren auf der Automechanika im Jahr 2010 noch 76 Stände nach Hinweisen von Ausstellern von den Behörden kontrolliert worden, wurden von den Ausstellern der Automechanika 2012 bereits mindestens 111 Messeständen angezeigt.

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