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Zurück in die Zukunft mit dem Citroën "19_19"

| Autor / Redakteur: sp-x / Laura Jaworek

Autos von Citroen stehen traditioneller Weise für Avantgarde und Komfort. Auf diese Eigenschaften legen die Franzosen auch in Zukunft besonderen Wert, wie ein Konzeptfahrzeug jetzt zeigt.

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Der Citroën "19_19" fährt rein elektrisch.
Der Citroën "19_19" fährt rein elektrisch.
(Bild: Citroën)

Der 100-Jahre-währende Autobau der Marke Citroën hat eine stattliche Zahl avantgardistisch angehauchter Autos hervorgebracht. Dieser Tradition folgend, haben die Franzosen nun ein futuristisches Konzeptauto namens "19_19" auf die Räder gestellt. Es weist optisch, technisch und mit seinen Komfortlösungen auf eine etwas weiter entfernte Citroen-Zukunft hin.

Auf Wunsch fährt es nicht nur autonom, sondern grundsätzlich auch rein elektrisch. Zwei E-Motoren an Vorder- und Hinterachse stellen 462 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment bereit, was das Auto in 5 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und maximal 200 km/h erlaubt. Eine 100 kWh große Batterie ermöglicht 800 Kilometer Reichweite. Das Laden - kabellos dank Induktionsladetechnik - soll 20 Minuten dauern.

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Bei der eigentlichen Karosserie des "19_19" mit futuristisch gestalteten Front- und Heckleuchten handelt es sich um einen fast monolithisch anmutenden Korpus, der auf Schnörkel oder Anbauteile wie Außenspiegel weitgehend verzichtet. Im hinteren Bereich des Dachs fallen allerdings zwei Finnen auf, in denen die Lidar-Technik untergebracht wurde.

Ein ungewöhnliches Detail sind die in Kooperation mit Goodyear entwickelten, freistehenden 30-Zoll-Räder, bei denen Reifen und Felge ineinander übergehen. Diese Hybrid-Räder sollen für eine geringe Geräuschentwicklung sorgen. Im Zusammenspiel mit einem adaptiven Fahrwerk versprechen die Franzosen besonders hohen Fahrkomfort. Komfortabel ist es auch an anderer Stelle.

Bequem und meist knopflos

Gegenläufig angeschlagene Seitentüren und der Verzicht auf B-Säulen erlauben einen großzügigen Einstieg in einen wohnlich gestalteten und dank vieler Glasflächen lichtdurchfluteten Innenraum. Im Fond gibt es Sofa-artige Sitze, auf denen die Passagiere ihre Köpfe auf einer netzartigen Struktur aus elastischen Stricken legen können. Die Beifahrerseite bietet hingegen einen Liegesessel. Bei Bedarf kann sich auf diesem der Fahrer entspannen, denn alternativ übernimmt der Autopilot die Fahrzeugsteuerung. Dann ziehen sich Lenkrad sowie Pedale im aufgeräumten Cockpit zurück. Ohnehin verzichtet der Arbeitsplatz weitgehend auf Knöpfe oder Schalter: Insassen des "19_19" können per Sprachsteuerung Multimedia-Inhalte abrufen, Anrufe tätigen oder Innenraumbeleuchtung und Klima regulieren.

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