Zusatzgeschäft E-Motorroller: Die Zweirad-Alternative

Autor / Redakteur: Martin Achter / Martin Achter

Mit E-Bikes hat sich so manches Autohaus ein Zusatzgeschäft aufgebaut. E-Roller vermarkten bisher hingegen nur wenige. Die Brass-Gruppe hat das Geschäft professionalisiert und lockt damit Kunden in den Schauraum, die sie sonst vielleicht nie sähe.

Wer ein E-Auto kauft, kauft vielleicht auch einen E-Roller zur Ergänzung seiner Mobilität: Die Brass-Gruppe hat das Zusatzgeschäft in Darmstadt mit einem eigenen Schauraum und eigener Werkstatt professionalisiert.
Wer ein E-Auto kauft, kauft vielleicht auch einen E-Roller zur Ergänzung seiner Mobilität: Die Brass-Gruppe hat das Zusatzgeschäft in Darmstadt mit einem eigenen Schauraum und eigener Werkstatt professionalisiert.
(Bild: Achter)

Ihre Tochter wird bald 18 Jahre alt, erzählt die Kundin aus Frankfurt am Main Verkaufsberater René Rien. Die junge Frau müsse jeden Tag einige Kilometer pendeln, und die Parkplatzsituation zu Hause sei beengt. Zum Geburtstag soll es deshalb ein E-Motorroller sein – auch aus ökologischen Gründen.

Die Mutter der Beschenkten hatte sich spontan aus dem 35 Kilometer entfernten Frankfurt am Main auf den Weg nach Darmstadt in den Schauraum der Brass-Gruppe (unter anderem Opel, VW, Audi, Seat, Skoda) gemacht, wo diese seit einigen Jahren auch Pedelecs – landläufig E-Bikes – und E-Roller verkauft. Am Ende des Besuchs steht ein Kaufvertrag über ein E-Roller-Modell des deutschen Herstellers Kumpan, das mehrere Tausend Euro kostet. Die Brass-Gruppe hat die Vermarktung der Fahrzeuge professionalisiert. Für sie ist es eine Erweiterung des klassischen Fahrzeugangebots.