Zusatzgeschäft: Nicht von der Stange

Autor: Julia Mauritz

Das Fuldaer Autohaus Sorg hat sich auf kundenindividuelle Sonderumbauten von leichten Nutzfahrzeugen spezialisiert. Der jüngste Entwicklungsclou: eine elektrische Doppeltrittstufe, die es auch an Händler vermarktet.

Meisterleistung: Das Autohaus Sorg hat einen Ford Ranger zum Feuerwehrauto umgebaut.
Meisterleistung: Das Autohaus Sorg hat einen Ford Ranger zum Feuerwehrauto umgebaut.
(Bild: Autohaus Sorg)

Nicht immer ist eine neue Generation von Nutzfahrzeugen für alle Kunden ein Gewinn. Als Ford, Mercedes und Volkswagen in den letzten drei bis fünf Jahren ihre neuen Modelle auf den Markt brachten, hatte eine Zielgruppe plötzlich ein Problem: Für Gehbehinderte und Senioren bildete der höhere Einstieg der Fahrzeuge ein massives Hindernis.

Das Fuldaer Ford-, Jaguar- und Land-Rover-Autohaus Sorg, das schon seit vielen Jahren Wohlfahrtsorganisationen deutschlandweit mit behindertengerechten Fahrzeugen beliefert, nahm dieses Problem sehr ernst: „Wir machten uns auf die Suche nach einer Lösung, aber leider wurden wir weder in Deutschland noch im Rest Europas fündig“, erinnert sich der geschäftsführende Gesellschafter des Familienunternehmens Dr. Klaus Sorg. Folglich machte sich der Betrieb selbst Gedanken, wie man den Gehbehinderten den Zugang erleichtern könnte: Die Idee einer Doppeltrittstufe nahm Form an. Doch die großen Umbauspezialisten für behindertengerechte Mobilitätslösungen winkten allesamt ab: Für die einen war das Projekt aus Ertragssicht nicht attraktiv genug, andere befürchteten statische Probleme.

Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin