Zusatzgeschäft: Umsatzbaustein Glas

Fast die Hälfte der freien Werkstätten repariert selbst keine Glasschäden. Dabei weisen ZDK und Konzeptgeber seit Jahren auf die vergleichsweise einfach zu erwirtschaftenden Umsätze hin. Zeit, es endlich zu versuchen.

| Autor: Jakob Schreiner

(Bild: Jochen Schreiner)

Fünf Minuten Zeit, ein geschulter Blick und eine saubere Windschutzscheibe. Mehr braucht es nicht, um einen Glasschaden am Kundenfahrzeug korrekt zu identifizieren und so womöglich eine mehrere Hundert Euro teure Reparatur durchführen zu können. Eigentlich. Denn die Praxis in den Kfz-Werkstätten sieht offenbar anders aus. Wie eine aktuelle Erhebung rund um das Glasgeschäft unter 100 freien Werkstätten im Rahmen der monatlichen Branchenindexbefragung (BIX) von »kfz-betrieb« und BBE ergeben hat, kümmern sich die Werkstätten nur zögerlich um das Geschäftsfeld Autoglas – wenn überhaupt. Lediglich 56 Prozent der befragten Betriebe nehmen sich dieser Schäden an. Und das ist auch nur der Anteil, der Hand an die Windschutzscheibe anlegt. Das Potenzial, das tagtäglich auf den Hof rollt, nutzen tatsächlich noch weniger.

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