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Zusatzgeschäfte: Rein in die Nische

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Exotische Sportwagen, kleine Stromer oder Leichtkraftfahrzeuge, die schon 16-Jährige fahren können: Wer neue Kunden erreichen will oder nach neuen Ertragsquellen sucht, könnte bei den Nischenherstellern fündig werden.

(Bild: © apfelweile - stock.adobe.com)

Haben Sie schon einmal etwas vom Radical RXC gehört? Der 900 Kilogramm leichte Sportwagen des britischen Herstellers bringt mit einem V6-Biturbo-Ottomotor satte 338 kW/460 PS auf die Straße, beschleunigt in 2,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und darf seine Runden nicht nur auf den Rennstrecken drehen, sondern auch auf ganz normalen Straßen. Vertrieben wird der Extremsportler in Deutschland seit Ende 2018 exklusiv von der Kasseler Mehrmarken-Autohausgruppe Glinicke.

Seien es Extremsportwagen-Produzenten wie Radical, neue Anbieter von Elektrofahrzeugen oder aber bereits langjährig etablierte Importeure von Leichtkraftfahrzeugen: Jenseits der klassischen Pkw-Marken gibt es im automobilen Bereich noch einige Nischenfabrikate, die Vertriebs- und Servicepartner in Deutschland suchen. Für Autohäuser können sie eine sinnvolle Ergänzung zu ihrem bestehenden Markenportfolio sein – um beispielsweise neue Zielgruppen zu erreichen, einen leer stehenden Showroom sinnvoll zu nutzen oder aber das Geschäftsmodell breiter aufzustellen.