ZDK-Jahrespressekonferenz Zuversicht trotz Rückgang

Von Doris Pfaff

Auch das Jahr 2021 hatte es in sich: Erneut sank der Gesamtumsatz im Kfz-Gewerbe. Und auch im Service gab es deutliche Einbrüche – wie der ZDK die Zahlen einordnet.

Das ZDK-Präsidium, Präsident Jürgen Karpinski (Mitte) mit den Vizepräsidenten Wilhelm Hülsdonk (2. von links) und Thomas Peckruhn, Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Koblitz (rechts) und Ulrich Köster, Geschäftsführer Öffentlichkeitsarbeit (links).
Das ZDK-Präsidium, Präsident Jürgen Karpinski (Mitte) mit den Vizepräsidenten Wilhelm Hülsdonk (2. von links) und Thomas Peckruhn, Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Koblitz (rechts) und Ulrich Köster, Geschäftsführer Öffentlichkeitsarbeit (links).
(Bild: ZDK)

Die Folgen der Pandemie, die Verunsicherung der Kunden wegen Änderungen bei der E-Prämie und die anhaltenden Lieferengpässe machen dem Automobilhandel zu schaffen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Gesamtumsatz im Kfz-Gewerbe 2021 um 2,7 Prozent auf rund 179,8 Milliarden Euro sank. Es gab Einbrüche in allen drei Geschäftsfeldern (Neuwagenhandel, Gebrauchtwagenhandel und Service). Damit bricht der Umsatz das zweite Jahr in Folge ein. Die Zahlen legte der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in seiner Online-Jahrespressekonferenz vor.

Die Rendite für das Kfz-Gewerbe ist zwar minimal um 0,1 Prozent gestiegen, aber weit weg von den 3 Prozent, die die Betriebe bräuchten. „Von den Gewinnmargen der Hersteller und Importeure können wir als überwiegend mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer im Handel nur träumen“, betonte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.