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Mitsubishi Zwei Rückrufe für Outlander und Pajero

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Viktoria Hahn

Die Geländemodelle des japanischen Importeurs haben Probleme mit dem Sicherheitsgurt und dem Fahrwerk. In Deutschland sind insgesamt etwa 3.650 Einheiten betroffen.

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Knapp 1.200 Outlander in Deutschland müssen in die Werkstatt.
Knapp 1.200 Outlander in Deutschland müssen in die Werkstatt.
(Bild: Mitsubishi)

Zu zwei Mitsubishi-Modellen existieren aktuelle Rückruf-Verlautbarungen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA). Von der Pressestelle des Importeurs gab es bislang keine Auskünfte zu den Maßnahmen für 2.460 Pajero und knapp 1.200 Outlander in Deutschland. Letztere gilt für das Modelljahr 2020. Die Aktion „R30392” ist laut KBA weltweit für knapp 11.000 Einheiten des SUV vorgesehen. Die Flensburger Behörde bemängelt eine „fehlerhafte Montage von Gurtkomponenten der zweiten Sitzreihe”.

Konkreter wird die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA), die schon im vergangenen Mai einen Fehler beim Zulieferer meldete. Demnach gibt es für den hinteren linken und rechten Gurt im Outlander jeweils ein spezielles Führungsstück, das Bestandteil der Verankerung der Sicherheitsgurte ist. Das Bauteil für den linken Gurt sei in einigen Fällen fälschlicherweise mit dem rechten Sicherheitsgurt zusammengebaut worden. Die Vertragswerkstätten überprüfen daher die Gurtführung, da sonst im Fall eines Unfalls eine ungenügende Rückhaltewirkung droht.

Beim Pajero steht ein Austausch des unteren Querlenkers vorne rechts an. Der alte könnte „aufgrund einer unsachgemäßen Verschweißung” die Fahrstabilität negativ beeinflussen, wie das KBA meldet. Weltweit sind den Angaben zufolge 49.321 Einheiten der Baujahre 2017 und 2018 von dem Rückruf mit dem internen Code „R30383” betroffen. Fragen zu beiden Aktionen beantwortet die Hotline unter 0800/2121888.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist