Neuwagengeschäft Zwei von drei Händlern verbuchen Umsatzeinbußen

Autor Jakob Schreiner

Erst waren die Showrooms wegen Corona geschlossen, jetzt fehlt aufgrund des Chipmangels die Ware: Das Neuwagengeschäft stockt weiterhin, wie die Zahlen aus dem Branchenindex Oktober 2021 belegen. Besserung ist vorerst nicht in Sicht.

Die Chipkrise schlug auch im Oktober voll auf das Geschäft des Handels durch: In der Vergangenheit waren die Showrooms vieler Vertragspartner schon mit deutlich mehr Fahrzeugen bestückt.
Die Chipkrise schlug auch im Oktober voll auf das Geschäft des Handels durch: In der Vergangenheit waren die Showrooms vieler Vertragspartner schon mit deutlich mehr Fahrzeugen bestückt.
(Bild: Schreiner/»kfz-betrieb«)

Das Neuwagengeschäft ist im Oktober das Sorgenkind der Markenhändler in Deutschland geblieben. Zwei von drei Vertragspartnern (66 Prozent) gaben in einer Umfrage an, im ablaufenden Monat in ihrem Kerngeschäft weniger umgesetzt zu haben als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus den Zahlen des aktuellen Branchenindex (BIX) hervor, den »kfz-betrieb« gemeinsam mit der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggwerbe (BDK) erhebt.

23 Prozent der Befragten konnten demnach das Vorjahresniveau halten. Lediglich jeder zehnte Betrieb konnte seine Umsätze steigern.