Zweites Skoda-SUV heißt Kodiaq

Autor: Andreas Grimm

Einen bärenstarken SUV wird Skoda im kommenden Jahr auf die Straße bringen – zumindest dem Namen nach. Der Kodiaq ist nach einem Alaska-Bären benannt. Mit weiteren Daten hält sich Skoda bislang zurück.

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Vision S oder doch schon Kodiaq: Skoda hat den Namen für das zweite SUV bekannt gegeben, das auf der in Genf gezeigten Studie „Vision S“ basiert.
Vision S oder doch schon Kodiaq: Skoda hat den Namen für das zweite SUV bekannt gegeben, das auf der in Genf gezeigten Studie „Vision S“ basiert.
(Foto: Skoda)

Die Namenspropheten der Branche hatten nur fast recht: Skodas neuer, großer SUV heißt „Kodiaq“ und nicht „Kodiak“, wie seit einigen Wochen in der Presse zu lesen war. Den Namen für das als Familien-SUV konzipierte Modell, das im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll, hat der tschechische Importeur am Freitag offiziell bekannt gegeben.

Der Name des Autos leitet sich wahlweise ab vom Kodiakbären oder auch der gleichlautenden Insel Kodiak, der Heimat des Bären. Die rund 9.000 Quadratkilometer große Insel liegt vor der Südküste des US-Bundesstaats Alaska im Nordpazifik. Skoda selbst weist darauf hin, dass die Endung „-q“ in der Sprache der Ureinwohner charakteristisch für Tiernamen sei. Dementsprechend zieht das Fabrikat auch die Parallelen: „Größe, Kraft und hohe Outdoor-Kompetenz – der namensgebende Bär und der Skoda Kodiaq haben gemeinsame Charakterzüge.“

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Fakt ist, dass das kommende zweite Skoda-SUV 4,70 Meter lang und mit dem optionalen Allradantrieb Offroad-tauglich sein wird. Konzeptionell basiert das Auto auf der Multimodell-Plattform des VW Tiguan, fällt aber deutlich größer aus. Optional wird der 5-Sitzer auch mit einer dritten Sitzreihe angeboten und damit auch für größere Familien interessant werden. Der Skoda Kodiaq zeigt also Familiensinn – auch dies eine Parallele zu dem Alaska-Bären, versichert die Presseabteilung.

Weitere technische Daten teilte der Importeur zunächst nicht mit. Skoda wird sich allerdings auch für den Kodiaq beim Konzern bedienen. Angetrieben wird das SUV zunächst mutmaßlich von Vierzylinder-Dieseln und -Benzinern mit Leistungswerten im Bereich 110 kW/150 PS bis knapp über 200 PS.

Die Markteinführung des Modells wird unter dem Motto „Discover new grounds“ stehen, heißt es von Skoda. Das wiederum ist doppeldeutig: Einerseits geht es mit dem 4x4-Kodiaq für Skoda-Kunden erstmals ins Gelände, zum anderen gibt er den Startschuss für eine „SUV-Offensive der Marke, die in den dynamisch wachsenden SUV-Segmenten neue Kundengruppen erschließen wird“. Festlegen will sich Skoda zunächst auf keine genauen Daten, doch die für die zweite Jahreshälfte angekündigte Premiere deutet auf die Messe-Präsentation in Paris hin. Diesen Termin hatte Skoda-Deutschland-Chefin Imelda Labbé bereits auf dem Genfer Autosalon im Gespräch mit »kfz-betrieb« angepeilt. Der Verkaufsstart selbst ist für Anfang 2017 geplant.

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Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«