Marktausblick Welche Zukunft das Reifengeschäft hat

Von Jan Rosenow

Der Reifenfachhandel ist auf der Suche nach einer Zukunftsperspektive. Gleichzeitig schließen sich immer mehr Kfz-Betriebe einem Reifenhandelskonzept an. Was ist er nun, der Reifen: ein Überbleibsel der alten Autowelt – oder die Zukunft des Werkstattgeschäfts?

Immer mehr Kfz-Betriebe – freie Werkstätten, aber auch Markenautohäuser – nehmen das Reifengeschäft wieder ernster und schließen sich in manchen Fällen sogar einem Konzept des Reifenfachhandels an.
Immer mehr Kfz-Betriebe – freie Werkstätten, aber auch Markenautohäuser – nehmen das Reifengeschäft wieder ernster und schließen sich in manchen Fällen sogar einem Konzept des Reifenfachhandels an.
(Bild: Promotor )

Kfz-Unternehmer Peter Raum aus Veitshöchheim bei Würzburg ist ein Mann klarer Worte. „Der Reifenfachhandel allein ohne Kfz-Service ist nicht überlebensfähig“, ist sich der 58-Jährige sicher. Und er hat in den fast 30 Jahren seiner Selbstständigkeit alles getan, um sein Reparaturgeschäft zu stärken und nicht mehr allein vom saisonal schwankenden und wenig lukrativen Reifenwechsel abhängig zu sein.

Man kann es aber auch genau anders herum sehen. Nicht wenige Kfz-Betriebe – vor allem Markenautohäuser mit vergleichsweise jungem Fahrzeugbestand – sehen bereits jetzt den Umsatzrückgang voraus, den die Elektromobilität und der zunehmende Einsatz von Fahrerassistenzsystemen im Wartungs- und Reparaturumsatz verursachen werden. Was hingegen bleibt, ist der Reifenverschleiß. Und der könnte durch die leistungsstarken E-Mobile sowie den zunehmenden Einsatz von Ganzjahresreifen sogar wachsen.

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