Voraussetzungen für die Onlineprüfungen
Die technischen Voraussetzungen für eine Onlineprüfung seien überschaubar. Aber alle Beteiligten müssten sich rechtzeitig vorbereiten, sagte Joachim Syha im Rahmen von „Auto und Ausbildung“.
Wer die Gesellenprüfung online abnehmen möchte, sollte genügend Zeit für die Vorbereitung einplanen. Die technischen Anforderungen bewegen sich aber in einem überschaubaren Rahmen. Das erklärte ZDK-Referent Joachim Syha in seinem Vortrag auf dem Würzburger Ausbilderforum „Auto und Ausbildung“. Notwendig seien Computer in ausreichender Anzahl sowie ein schneller Internetanschluss, aber keine spezielle Software. Wichtig sei ein professioneller Systemadministrator, der das Computernetzwerk für die Prüfung einrichten und im Fall des Falles schnell erkennen könne, woran es hake.
Die Entscheidung, ob die Azubis ihre Fragen am Computer oder auf Papier beantworten, trifft der jeweilige Prüfungsausschuss; die Rechtsgrundlagen sind stets die gleichen. Der ZDK versendet dann die Zugangsdaten, mit denen sich alle Beteiligten in die Prüfung einloggen können.
Am wichtigsten findet Syha, dass sowohl die Azubis als auch die Prüfer ausreichend Zeit haben, sich auf die Arbeit am Rechner einzustellen. „Das beginnt schon damit, dass der Auszubildende gewohnt sein muss, Texte am Bildschirm zu lesen“. Darauf sollte er sich zu Hause, im Betrieb und in der Schule vorbereiten, am besten schon ein halbes Jahr vor Tag X. Aber auch sämtliche Mitglieder des Prüfungsausschusses müssten rechtzeitig Bescheid wissen, in welcher Form die Gesellenprüfung ablaufen soll.
Viele detaillierte Informationen rund um die Onlinegesellenprüfung finden Sie auch im Internet auf der eigenen Seite des ZDK zu diesem Thema.
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