Autoglas: Lukratives Geschäft
Nach wie vor betreiben viele Kfz-Betriebe das Glasgeschäft nicht wirklich professionell. Damit verzichten diese Unternehmen auf eine lukrative Möglichkeit, die Werkstätten besser auszulasten. Das Konzept „Autoglas Partner“ des ZDK will das ändern.
Über 79 Millionen Wartungs-, Reparatur- und Unfallarbeiten wickelte das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe im Jahr ab, vermeldet der aktuelle DAT Report 2017. Die Werkstätten erwirtschaften damit pro Auftrag für Inspektionen und Wartung durchschnittlich 265 Euro und 171 Euro für Reparaturen. Kurz: Das Umsatzvolumen des Gewerbes mit Service und Reparaturen ist gewaltig.
Es könnte allerdings mehr sein, denn leider betreiben die Werkstätten oft nach wie vor das Glasgeschäft nicht professionell. Das kostet das Gewerbe Umsätze. Experten schätzen, dass zwischen fünf und acht Prozent aller zugelassenen Fahrzeuge hierzulande einen Schaden am Autoglas haben. Das bedeutet: Jährlich könnten zwischen 2,3 und 3,6 Millionen Jobs im Glasgeschäft anfallen. Tatsächlich beläuft sich diese Zahl auf rund zwei Millionen Glasschäden, womit laut den Branchenexperten jährlich etwa 1,1 Milliarden Euro Umsatz erzielt werden.
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