Gefahren: Mini Countryman Cooper S E

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Bislang stand Mini vor allem für Lebenslust und Freude am Fahren. Doch jetzt beweisen die Briten mit ihrem ersten Plug-in-Hybriden auch Sinn für Nachhaltigkeit. Die spielerisch gute Laune bleibt, doch die Tonlage ändert sich.

Der Mini Countryman ist ab Juni auch mit Stecker zu haben.
Der Mini Countryman ist ab Juni auch mit Stecker zu haben.
(Bild: Mini)

Andere Farbe, anderer Sound. Wenn man einen normalen Mini Cooper S den roten Kippschalter umlegt, um den zwei Liter großen Turbo-Motor zu starten, wird es mitunter ganz schön laut. Doch diesmal drückt man den Hebel und hört statt des wütenden Grollens nur eine seltsame Stille.

Aber wir sitzen ja auch nicht in einem normalen Cooper S und die so genannte Toggle Switch ist nicht umsonst gelb statt rot lackiert. Die neue Farbe erinnert an den alten Mini E, mit dem BMW 2009 den Start in das Abenteuer i3 vorbereitet hat. Sie steht auch für den ersten Elektroantrieb, den man bei den Briten jetzt zu Preisen ab 35.900 Euro tatsächlich in Serie kaufen kann: Willkommen im Countryman Cooper S E, im ersten Mini einer neuen Zeit.

Mini Countryman Cooper S E: Spaßmobil mit Stecker
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Wenn der saubere Sonderling Ende Juni in den Handel kommt, will er nicht weniger als das Beste aus zwei Welten bieten: „Wir wollen Mini-Fans vom Hybrid-Antrieb überzeugen und wir wollen alle, die schon Hybrid-Erfahrung gesammelt haben, mit Mini-Feeling begeistern“, sagt deshalb Markenchef Sebastian Mackensen und setzt gleichermaßen auf Spaß und Sparsamkeit.

Dafür kombiniert er einen Dreizylinder-Benziner mit 100 kW/136 PS an der Vorderachse mit einem 65 kW/88 PS starken E-Motor und einem Lithium-Ionen-Akku im Heck. Zusammen kommen beide Motoren auf 224 PS, erreichen ein maximales Drehmoment von 385 Nm und ermöglichen ganz nebenbei einen Allradantrieb, wie er dem hochbeinigen Landei gut zu Gesicht steht.

So lange beide Motoren im Team arbeiten, ist der Countryman ein Mini, wie jeder andere auch. Zwar ist auch mit Vollgas schon bei 198 km/h Schluss, der etwas pötternde Sound des Dreizylinders will nicht so ganz zum sonoren Klang eines Cooper S passen, und die gut 1,7 Tonnen Gewicht bremsen die typische Fahrfreude ein wenig ein.

Doch mit einem Sprint von 0 auf 100 in 6,8 Sekunden, einem straffen Fahrwerk und der gewohnt direkten Lenkung ist der Countryman noch immer handlicher und feuriger als die meisten anderen SUVs in seinem Segment. Und lebenslustiger ist er mit seinem Playmobil-Design und Puppenstuben-Interieur ohnehin.

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