Autohaus Hörbelt ist zahlungsunfähig

Redakteur: Dipl.-Päd. Gerd Steiler

Der Ford- und Fiat-Händler aus Kleve hat Insolvenz beantragt. Geschäftsführerin Rita Ingelaat gegenüber der „Rheinischen Post“: „Massiver Absatzeinbruch ist Grund der Zahlungsunfähigkeit.“

Das Autohaus Hörbelt (Marken Ford, Fiat, Land Rover) im niederrheinischen Kleve hat wegen Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag beim Klever Amtsgericht gestellt. Laut einem Bericht der „Rheinischen Post“ vom Samstag sind von der Insolvenz insgesamt 22 Mitarbeiter betroffen, darunter sechs Auszubildende.

Wie Geschäftsführerin Rita Ingelaat gegenüber der Zeitung erklärte, seien die massiven Absatzeinbrüche der vergangenen Monate Grund für die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter sei der Duisburger Rechtsanwalt Dirk Hammes betstellt worden, heißt es in der Meldung weiter. Hammes sagte gegenüber der Zeitung, dass der Betrieb des Mehrmarken-Autohauses bis auf Weiteres „unverändert fortgeführt“ werde. Die Marken Ford und Fiat würden weiterhin verkauft. Ebenso würde der Werkstatt-Service für Ford, Fiat und Land Rover aufrecht erhalten.

„Ich hoffe, dass die Kunden Hörbelt die Treue halten und sogar neue Kunden gewonnen werden können, damit der langfristige Erhalt des Standortes gewährleistet ist“, erlärte Hammes. Das Autohaus Hörbelt ist seit 1972 in Kleve ansässig.

Der vorläufige Insolvenzverwalter will nach eigenem Bekunden bereits in der nächsten Woche Gespräche führen, um einen neuen Inhaber für Hörbelt zu finden. Kontakte mit Banken und den Autoherstellern seien bereits aufgenommen worden. Die Belegschaft werde für Februar, März und April das Insolvenzgeld als „Gehalt“ bekommen, sagte Hammes.

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