Kia-Händler übernimmt Opel in Kulmbach
Für den insolventen Opel-Händler Seidler ist eine Teillösung gefunden. Der Hauptbetrieb in Kulmbach wird von einem örtlichen Konkurrenten übernommen.

Der Kulmbacher Hauptstandort der Autohaus Seidler OHG in Kulmbach wird erhalten. Wie der Insolvenzverwalter Tobias Rußwurm von der Kanzlei Wallner-Weiß am Freitag mitteilte, wird das Opel-Autohaus von der Riegel & Schwenk GmbH übernommen und weitergeführt. Durch den Einstieg des Investors, der bisher schon als Kia- und Renault-Händler in der Stadt aktiv ist, werden laut Insolvenzverwalter 14 Arbeitsplätze gesichert.
Das Autohaus Seidler mit zwei Standorten in Kulmbach und Altenkunstadt hatte bereits Ende Mai 2014 beim Amtsgericht Bayreuth Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Dennoch musste am 1. September 2014 endgültig Insolvenz angemeldet werden. Seither wurden die beiden Betriebe „unter Insolvenzgesichtspunkten und in enger Abstimmung mit der Adam Opel AG“ zunächst weitergeführt.
Offen ist derzeit noch die Zukunft des zweiten Standorts in Altenkunstadt. Der dortige Betrieb wird durch den Insolvenzverwalter nach eigenem Bekunden derzeit noch weitergeführt. Ziel sei die Übertragung an einen Investor oder die Sanierung im Rahmen einer Insolvenzplanlösung.
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