MAG Metz: Weitere Töchter insolvent
Die erst 2008 von der MAG Metz übernommene Georg-von-Opel-Gruppe muss die zweite Insolvenz innerhalb weniger Jahre hinnehmen. Auch die MAG-Tochter Herlmetz ist zahlungsunfähig.
Nach der Muttergesellschaft sind nun weitere Töchter der MAG-Metz-Gruppe zahlungsunfähig. Einer Bekanntmachung des Amtsgerichts Bielefeld zufolge hat die Autohausgruppe Georg von Opel am Dienstag einen Insolvenzantrag gestellt.
Für das Unternehmen ist es die zweite Insolvenz innerhalb weniger Jahre. Erst 2006 war die einst 26 Standorte umfassende Gruppe, die zu den größten Opel-Händlern Deutschlands gehörte, in die Zahlungsunfähigkeit geschlittert. 2008 hatte MAG Metz die verbliebenen neun Betriebe übernommen. Inzwischen besteht Georg von Opel noch aus sieben Autohäusern in Frankfurt, Offenbach, Eschborn, Neu-Isenburg, Würzburg und Porta Westfalica, die neben Opel die GM-Marken Chevrolet, Cadillac, Corvette und Hummer vertreiben.
Auch die Dessauer Autohaus Herlmetz GmbH hat am Dienstag Insolvenz angemeldet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde nach einer Bekanntmachung des Amtsgerichts Stendal der Rechtsanwalt Volkhard Frenzel aus Halle bestimmt. Herlmetz betreibt fünf Autohäuser in Bitterfeld, Dessau, Gräfenhainichen, Wolfen und Zerbst mit den Marken Opel, Alfa Romeo, Honda und Kia.
Die MAG Metz GmbH hatte zusammen mit ihrer Tochter Corsmann bereits in der vergangenen Woche einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen gehört zu den 25 größten Autohandelsgruppen in Deutschland und lag zuletzt unter den Top-Ten der Opel-Händler.
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