DeLorean: Zurück in die Gegenwart

Von Christoph Seyerlein

Anbieter zum Thema

Eine Firma in Texas verhilft dem legendären DeLorean DMC-12 zum Comeback. Die Produktion des Kult-Autos aus „Zurück in die Zukunft“ war 1983 in Belfast gestoppt worden.

DMC Texas will in den nächsten vier Jahren rund 300 neue DeLorean-Modelle bauen.(Foto:  DeLorean Motor Company)
DMC Texas will in den nächsten vier Jahren rund 300 neue DeLorean-Modelle bauen.
(Foto: DeLorean Motor Company)

Das Unternehmen „DMC Texas“ will den DeLorean DMC-12 wieder auf die Straße bringen. Wie James Espey, Vice President der Texaner, laut „Business Insider“ sagte, plant die Firma in den nächsten vier Jahren rund 300 der Autos zu bauen. Der Start ist für Anfang 2017 geplant.

Die Neuauflage des legendären Fahrzeugs, das durch die Film-Trilogie „Zurück in die Zukunft“ Kultstatus erlangte, soll sich dabei an der Ausstattung aktueller Autos orientieren. Nostalgiker werden also beispielsweise auf einen Kassetten-Spieler verzichten müssen. Darüber hinaus wollen die Entwickler dem neuen DMC-12 „deutlich mehr Power“ verleihen als seinem Vorgänger, der zuletzt im Jahr 1983 gebaut wurde. Das Original brachte es auf 130 PS. Den Motor für die neue Variante will die Firma von einem nicht namentlich genannten US-Hersteller beziehen.

Bei ihrem Vorhaben profitiert DMC Texas vom „Low Volume Motor Vehicle Manufacturers Act“ in den USA, der Hersteller von Auto-Klassikern in Kleinserie mit weniger strengen Auflagen versieht als große Autobauer. Unabhängig davon ist sich Espey sicher, dass die Neuauflage die meisten Probleme des einstigen DeLorean vermeiden kann. „Wir testen seit einigen Jahren über 9.000 Prototypen auf der Straße; wir wissen also über so ziemlich alles Bescheid, was schiefgehen kann.“ In den 1980er Jahren eilte den Autos der Ruf voraus, sie seien unzuverlässig. „Das ist ein allgemeiner Irrglaube“, sagte Espey.

Großer Teile-Bestand

Die ursprüngliche Firma von John DeLorean hatte 1983 die Produktion nach nur rund 9.200 gebauten Autos eingestellt. Der ehemalige Pontiac-Designer hatte jedoch schon im Voraus Teile für bis zu 30.000 Fahrzeuge bestellt. Diese lagerten bis zum Kauf durch DMC Texas im Jahr 1997 in einer Fabrik in Belfast. „Wir haben ein gut 3.700 Quadratmeter großes Warenhaus voll mit Autoteilen“, sagte Espey. Die Komponenten sollen für 300 neue Fahrzeuge ausreichen.

Die Preise will DMX Texas erst im Laufe des Jahres benennen, sie sollen sich aber im Bereich von 100.000 US-Dollar pro Auto bewegen. Vom Erfolg der Neuauflage ist Vice President Espey überzeugt. „Die „Zurück in die Zukunft“-Filme laufen immer wieder im Fernsehen. Jemand, der noch nie von Mustang oder Firebird oder Camaro gehört hat, verliebt sich dabei in den DeLorean. Unsere Kundschaft wird also ständig aufgefrischt.“

(ID:43839973)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung