125984 MAG Metz stellt Insolvenzantrag
Die MAG Metz GmbH und ihre Tochter Corsmann mit insgesamt 17 Standorten sind zahlungsunfähig. Nicht betroffen sind die übrigen Töchter der Autohandelsgruppe.
Die MAG Metz GmbH mit Sitz in Berlin und ihre Herforder Tochter Corsmann mit insgesamt 17 Standorten sind zahlungsunfähig. Wie Geschäftsführer Rainer Metz auf Anfrage von »kfz-betrieb ONLINE« bestätigte, habe das Unternehmen am Mittwoch einen Insolvenzantrag gestellt. Nicht betroffen seien die restlichen Tochtergesellschaften, sagte Metz. Zum Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Stefan Meyer aus Lübbecke bestimmt.
„Die durch jahrelange Wachstumsstrategie erreichte Umsatzgröße war mit Einsetzen der Banken- und Wirtschaftskrise nicht mehr ausreichend zu finanzieren“, erläuterte Metz die Gründe für den Gang zum Insolvenzgericht. Der Geschäftsbetrieb läuft zunächst weiter.
Metz möchte aus eigener Kraft wieder auf die Beine kommen: „In einer geordneten Insolvenz sehen wir die beste Möglichkeit, das Unternehmen wieder auf eine gesunde Basis zu stellen und für die Zukunft neu auszurichten“, sagte der Geschäftsführer.
Die gesamte MAG-Metz-Gruppe gehört mit über 50 Standorten zu den 25 größten deutschen Autohändlern. Das Unternehmen erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von insgesamt etwa 400 Millionen Euro und verkaufte 20.000 Fahrzeuge pro Jahr. Zum Portfolio gehören die Marken Alfa Romeo, Cadillac, Corvette, Chevrolet, Honda, Hummer, Hyundai, Kia, Opel und Volkswagen.
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