Auto-Domicil-Gruppe kauft weiter zu
Die Auto-Domicil-Gruppe setzt ihren Expansionskurs fort. Nachdem sie im Herbst 2013 die Nürnberger Citroën-Niederlassung übernommen hat, ist sie nun bei einem Betrieb in Österreich eingestiegen.

Die Auto-Domicil-Gruppe wächst weiter. Deutschlands größter Citroën-Vertragshändler hat mit 70 Prozent die Mehrheit an Auto Pammer mit Sitz in Klagenfurt übernommen. Mit dem Betrieb, der in Auto Domicil Pammer umfirmiert, hat die Gruppe ihren ersten Standort in Österreich.
„Wir haben die Chance, die sich uns geboten hat, genutzt“, betont Mathias R. Albert, Geschäftsführer der Auto-Domicil-Gruppe im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Eine vollständige Übernahme sei nicht geplant, stattdessen folge das Unternehmen in einem partnerschaftlichen Modell seiner Grundphilosophie. „Die Altgesellschafter wollen und sollen weiterhin Gesellschafter sein.“
Entsprechend findet die operative Tätigkeit vor Ort in Klagenfurt statt. Mit rund 20 Mitarbeitern hat Pammer zuletzt etwa 300 Neuwagen im Jahr verkauft, hinzu kommen Nutzfahrzeuge und Gebrauchte. „Unser Marktverantwortungsgebiet Kärnten wollen wir intensiver bearbeiten“, kündigte der Domicil-Geschäftsführer an. Zudem soll die Struktur des Klagenfurter Standorts gestrafft und effektiver gestaltet werden.
Pammer wird auch die Marke Subaru weiterhin vertreiben, bislang hat die Domicil-Gruppe lediglich Citroën im Angebot. „Als Allradspezialist ist Subaru eine perfekte Ergänzung und passt ideal in die Region.“
Auto Pammer hat eine relativ junge Geschichte: Im September 2008 übernahm Thomas Pammer zunächst die Geschäftsleitung des Klagenfurter Citroën-Standorts von France Car Fahrzeughandel und Reparatur, im November 2010 übernahm er den Betrieb. Gemeinsam mit Mario Gründl gründete er die Auto Pammer GmbH, die Anfang 2011 das operative Geschäft aufnahm.
„Eine größere Gruppe bietet natürlich diverse Synergieeffekte“, nennt Albert einen Grund für den Einstieg. Dies gelte auch über die Landesgrenzen hinweg. „Zudem ist es immer auch eine Frage der Kapitalausstattung.“
Erst im Herbst vergangenen Jahres hat die süddeutsche Autohausgruppe die Citroën-Niederlassung in Nürnberg übernommen. Noch läuft nicht alles wie gewünscht. „Uns fehlen Verkäufer“, bedauert Albert. Daher liege der Pkw-Absatz rund ein Viertel unter dem Ziel. Allerdings kann der Standort dies durch einen besseren Nutzfahrzeugabsatz wieder ausgleichen. Mit weiteren Verkäufern will Albert den Rückstand bis Ende des Jahres wieder aufholen.
Die Unternehmensgruppe hat weitere Zukäufe im Blick. „Es ist unser erklärtes Ziel, weiter zu wachsen“, so Albert. „Wenn sich eine Chance bietet, werden wir die Möglichkeit prüfen.“
Derzeit hat die Domicil-Gruppe neben ihrem Hauptsitz in Mengen weitere Standorte in Reutlingen, Sigmaringen, Böblingen, Albstadt-Ebingen und Nürnberg. Insgesamt beschäftigt die Gruppe rund 125 Mitarbeiter. Für das Jahr 2014 strebt sie einen Gesamtabsatz von über 2.500 Fahrzeugen an.
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