Opel-Schaible in Bedrängnis

Redakteur: Dipl.-Päd. Gerd Steiler

Das alteingesessene Opel-Autohaus aus dem niedersächsischen Neu Wulmstorf musste laut einem Bericht der „Harburger Nachrichten“ wegen finanzieller Engpässe vorläufige Insolvenz anmelden.

Die aktuelle Wirtschaftskrise hat jetzt auch das traditionsreiche Opel-Autohaus Schaible im niedersächsischen Neu Wulmstorf ins Schleudern gebracht. Wie die Online-Ausgabe der „Harburger Nachrichten“ am Mittwoch berichtet, musste das Unternehmen beim Amtsgericht Tostedt vorläufige Insolvenz anmelden. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Hamburger Rechtsanwalt Gregor Schöne bestellt. Dieser prüfe nun die Möglichkeiten für die Fortführung und Sanierung des finanziell angeschlagenen Betriebs.

Laut dem Pressebericht läuft der Geschäftsbetrieb im Neu Wulmstorfer Stammhaus vorerst weiter. Die Erwin Schaible GmbH vertritt als autorisierter Opel-Vermittler (AOV) und Service-Partner neben der Kernmarke Opel die ebenfalls zum GM-Konzern gehörende Marke Saab sowie Subaru. Den Angaben zufolge hatte sich die Firma Schaible bereits Ende 2007 von ihren Filialen in Buxtehude und Harsefeld getrennt. Beide Standorte seien damals von der Autohaus Tobaben GmbH mit Hauptsitz in Hamburg-Harburg übernommen worden, schreibt die Zeitung. Auto-Tobaben vertreibt an insgesamt fünf Standorten die Marken Ford, Opel und Chevrolet.

In einer ersten Stellungnahme machte Geschäftsführer Erwin Schaible gegenüber dem Blatt vor allem die „Absatzkrise auf dem Automobilmarkt“ sowie die Turbulenzen um Opel und den Mutterkonzern General Motors für die finanziellen Schwierigkeiten seiner Firma verantwortlich.

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