01.07.2010 | Redakteur: Markus Lauer
Die sogenannte AGM-Batterie ermöglicht laut dem Batterie-Hersteller Banner ein flexibleres und breiteres Energiemanagement im Fahrzeug. Eingesetzt wird sie unter anderem in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Systemen und ist in jedem Kraftfahrzeug leicht nachzurüsten.
AGM steht für „Absorbent Glass Mat“ und die Verwendung von Glasvliesmatten in der Batteriekonstruktion. Bei einer AGM-Batterie werden die einzelnen Zellelemente vor dem Einbau in die Batterie gepresst. Dadurch werden Abschlammungen reduziert. Die hohe Packungsdichte verringert den Innenwiderstand, was die Kaltstarteigenschaften verbessert. Eine extrem hohe Rüttelfestigkeit und Zyklenbeständigkeit sind weitere Vorteile dieser Bauweise. Selbst tiefe Entladungen verkraftet die AGM-Batterie gut, sodass sie eine dreimal längere Zyklenlebensdauer als herkömmliche Blei-Säure-Batterien erreicht.
Der AGM-Akku kann kopfüber gestellt werden, ohne einen Tropfen Flüssigkeit zu verlieren, da eine hochporöse Vliesmatte aus Glasmikrofasern (AGM) die Elektrolytflüssigkeit vollständig aufsaugt und bindet. Hinzu kommt das völlig verschlossene Gehäuse mit einem Überdruckventil. Die Rekombinationstechnik sorgt dafür, dass bei der Ladung entstehendes Gas zu Wasser umgewandelt – rekombiniert – wird. Bei Normalbetrieb entsteht kein Wasserverlust. Selbst bei einem beschädigten Gehäuse kann nichts auslaufen, was die Batterie absolut wartungsfrei macht.
Aufgrund ihrer höheren Leistungsstärke gegenüber herkömmlichen Batterien eignet sich die AGM-Variante für folgende Einsatzgebiete:
Bereits seit 2007 beliefert Banner den Autobauer BMW mit einer 90 Ah AGM-Batterie für den serienmäßigen Einbau in den BMW 1er und 3er mit Start-Stopp-System.
Bei der Nachrüstung einer solchen AGM-Batterie im Fahrzeug sind lediglich folgende Punkte zu berücksichtigen:
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