Eberspächer: Standheizungen verbessert

Redakteur: Slawa Schaub

Eberspächer-Kunden können mit der neuen Gerätegeneration auch über das Internet auf ihre Standheizung zugreifen. Außerdem stehen Werkstätten verbesserte Diagnosefunktionen zur Verfügung.

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Die neue Standheizung Hydronic S3 Economy von Eberspächer lässt sich sowohl über die Smartphone-App (links) als auch über die beiden Funkfernbedienungen (Mitte und rechts) fernsteuern.
Die neue Standheizung Hydronic S3 Economy von Eberspächer lässt sich sowohl über die Smartphone-App (links) als auch über die beiden Funkfernbedienungen (Mitte und rechts) fernsteuern.
(Bild: Eberspächer)

Die weiterentwickelte Standheizung von Eberspächer verfügt über eine stufenlose Heizungsregelung, einen gekapselten Gebläsemotor und eine Trennung zwischen kalten und warmen Bauteilen. Das Gerät ist in eine höhere IP-Schutzklasse eingestuft und resistenter gegen das Eindringen von Wasser bei Hochdruck- oder Dampfstrahlreinigung. Die neuen, um 360 Grad komplett dreh- und austauschbaren Wasserstutzen sollen eine schnelle Montage in vielen Einbaulagen ermöglichen. Über das Partnerportal erhalten Werkstattmitarbeiter Einbauvorschläge und Einbausätze für die Nachrüstung in zahlreichen Fahrzeugmodellen.

Dank einer neuen Bedieneinheit ist die Standheizung jetzt auch digital vernetzt. Die Kommunikation zwischen Heizung und Benutzer verläuft internetbasiert auch über jeden Internetbrowser. Der Kunde meldet hierfür sein Smartphone (bei Bedarf auch bis zu vier weitere Benutzer) im Eberspächer-Onlineportal an. Dadurch kann er laut dem Anbieter das Gerät programmieren, aktuelle Leistungsdaten abrufen oder seiner Werkstatt einen Zugang zur Ferndiagnose freischalten.

Zum Komplettsystem des Hydronic S3 gehört auch ein neues Steuergerät für die Gebläse- und Klappeneinstellungen im Klimasystem des Fahrzeugs. Der Einbau erfolgt mit fahrzeugspezifisch fertig programmierten Einheiten.

Das Diagnose- und Servicegerät zur Analyse aktueller Betriebszustände ist ebenfalls im Paket enthalten. Es unterstützt den Anwender bei der Erstinbetriebnahme, analysiert Fehler von Gerät und Komponenten, gibt diese als Meldung in Klartext aus und überprüft die Funktion von Fahrzeugapplikationen. Die Werkstätten können die Messwerte in Form von Grafiken speichern. Das Tool kann der Benutzer mit dem Heizungssystem über eine Can-Bus-Schnittstelle verbinden.

Das Grundgerät ohne Pkw-Einbausatz und Bedienelemente kostet 468 Euro (zzgl. MwSt) für die 4kW-Variante für Benzin und Diesel und 700 Euro (zzgl. MwSt) für die 5kW-Variante.

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