Kfz-Innung Köln wirbt um Nachwuchskräfte

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Neue Wege geht die Kfz-Innung Köln bei der Suche nach Nachwuchskräften für das Kfz-Gewerbe. Sie verbindet traditionelle und neue Medien und spricht die Jugendlichen direkt an.

Kfz-Innung Köln sucht Nachwuchskräfte für das Kfz-Gewerbe.
Kfz-Innung Köln sucht Nachwuchskräfte für das Kfz-Gewerbe.
(Foto: Innung)

Die Nachwuchssicherung ist eines der Top-Themen des Kfz-Gewerbes in den kommenden Jahren. Nun gehen die Kfz-Innung Köln und die Karosseriebauer-Innung Köln gemeinsam neue Wege: Mit einer groß angelegten Kampagne spricht die Innung die Schüler in der Domstadt direkt an.

Mit Freecards und Postern ist sie in zahlreichen Schulen und deren Umfeld präsent. „Mit 91 Schulen sind wir an etwa zwei Dritteln der allgemeinbildenden Schulen in Köln und Umgebung vertreten“, betont Norbert Werner, Geschäftsführer der Kfz-Innung Köln.

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Die Kampagne verbindet traditionelle und neue Medien: Mit Plakaten und Freecards spricht die Innung die Jugendlichen an. Dann kommen Smartphones ins Spiel, die aus dem Leben der jungen Menschen derzeit nicht wegzudenken sind. Sie sind notwendig, um die kostenlose App herunterzuladen, auf die die traditionellen Medien verweisen. Interessierte halten ihr Smartphone vor das Motiv; so gelangen sie auf die Seiten der Kampagne und erhalten ein Video der Innung eingespielt.

Das funktioniert, nicht nur technisch. „In den ersten beiden Wochen haben rund 2.300 Personen unsere Mikroseiten besucht“, freut sich Werner. Rund 450 Nutzer hätten sich das Video angeschaut und knapp 200 Teilnehmer beim Gewinnspiel mitgemacht.

Mit einem interessanten Preis spricht die Innung die Jugendlichen nochmal extra an: Der Sieger beim begleitenden Gewinnspiel ist VIP-Gast beim Black-Falcon-Rennteam, das im vergangenen Jahr beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring den Gesamtsieg einfuhr.

„Mit unserer Kampagne haben wir wesentlich weniger Streuverluste, als wenn wir beispielsweise in Bussen und Bahnen werben“, erläutert Werner. Entsprechend können die Kosten gering gehalten werden. Beide Innungen investieren jeweils rund 15.000 Euro in die Kampagne. Im nächsten Jahr will die Innung die Werbemaßnahmen wiederholen.

Der erste Flight fand bereits im Januar statt, im März geht es in die nächste Runde. Jeweils zwei Wochen trommelt die Innung für Ausbildungsberufe im Kfz-Gewerbe. „Unser Ziel ist, dass sich die Bewerberzahlen in den Kfz-Betrieben deutlich erhöhen“, ergänzt Werner. Natürlich müsse auch die Qualität der Bewerbungen stimmen. Rund 120 Jugendliche haben die Meisterbetriebe im vergangenen Jahr neu unter Vertrag genommen.

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