10. Das Laden: An der Schnellladesäule ist der Nio kein Musterschüler: Der große Akku braucht 40 Minuten, bis er von 10 auf 80 Prozent geladen ist. Die maximale Ladeleistung liegt bei 125 kW, tatsächlich sind es im Regelfall aber nur knapp 100 kW. Praktisch ist, dass man über die Nio-App nicht nur nah gelegene Ladestationen finden kann, sondern darüber zumindest bei vereinzelten Stationen auch direkt den Ladevorgang starten kann. Deutlich beeindruckender aber ist es, wenn man sich für den Batteriewechsel statt für das Laden entscheidet. Rund 40 Power Swap Stations gibt es europaweit, knapp 15 in Deutschland. Der vollautomatisierte Tausch klappte reibungslos. Und so funktioniert es: Man wählt auf dem Display oder per App die Tauschstation, das Fahrzeug meldet sich an der Station an und sobald man vor Ort ist, öffnet sich das Rolltor. Das Auto fährt automatisch rückwärts in die Box, und während man tatenlos im Auto sitzt, wird der ET7 hochgefahren. Beim Batteriewechsel ruckelt es zwar leicht, aber sonst bekommt man nicht viel mit. Nicht einmal fünf Minuten später kann man mit einer zu 90 Prozent gefüllten Batterie wieder losfahren. (Bild: Mauritz – VCG) 15/15 Zurück zum Artikel