Nach einem gescheiterten Gemeinschaftsprojekt des RGW-Autos nahm die DDR 1973 ein neues Projekt als Trabant-Nachfolger in Angriff. Der P610 sollte in Zusammenarbeit zwischen dem Automobilwerk Eisenach (AWE) und Sachsenring – sowie in loser Kooperation mit Skoda – erfolgen. Trotz der Entwicklung mehrerer Erfolg versprechender Prototypen wurde das Projekt 1979 ohne Ergebnis gestoppt. Der zunächst als P610 und später als P 1100/1300 bezeichnete Trabant war als Zweitürer mit Fließheck ausgeführt. Angetrieben wurde das Fahrzeug mit einem Vierzylinder-Viertakt-Motor, der bei einer Leistung von 45 PS und einem Hubraum von 1.100 cm³ eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h ermöglichte. (Bild: Dominsky – VCG) 15/20 Zurück zum Artikel