Zehn Dinge, die uns am Nissan Ariya aufgefallen sind
3. Der Antrieb: Wir haben den Ariya mit Vorderradantrieb, 178 kW/242 PS starkem Elektroantrieb und einer 87-kWh-Batterie getestet. Der angegebene WLTP-Verbrauch von 18,7 bis 18,2 kWh/100 Kilometer ist auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt realistisch – allerdings nur, sofern man sich nicht schneller als 80 km/h im urbanen Umfeld und auf Landstraßen bewegt. Auf Autobahnstrecken steigt der Verbrauch schnell auf 25 kWh und darüber hinaus. Erhebliche Auswirkungen haben die kalten Temperaturen auch auf die Reichweite: Statt der angegebenen 516 bis 531 Kilometer zeigte der Bordcomputer bei einer Temperatur um den Gefrierpunkt schon beim Start nur 400 Kilometer an. Bei den Testfahrten musste der Ariya im Schnitt nach rund 350 Kilometern wieder an eine Ladesäule. Auch wenn der Antrieb kraftvoll genug ist, ein Sprinter ist der Ariya eher nicht. Das Elektro-SUV braucht 7,6 Sekunden, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Schluss ist bei 160 km/h. (Bild: Mauritz – VCG) 3/12 Zurück zum Artikel