Produktverpackung 51 Tonnen weniger Kunststoff

Von Cara Stibolitzki 1 min Lesedauer

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Denso setzt künftig auf Recyclingpapier: Nach einer Testphase mit den Firmen Pregis und Thales Cryogenics verwendet der Automobilzulieferer ab sofort umweltfreundliche Produktverpackungen.

In Zukunft ersetzt Denso seine Kunststoff-Verpackungen durch recycelbares Papier.(Bild:  Denso)
In Zukunft ersetzt Denso seine Kunststoff-Verpackungen durch recycelbares Papier.
(Bild: Denso)

Schaumstoff raus, Recyclingpapier rein: Die Innenverpackungen der Anlasser, Lichtmaschinen und Kompressoren ersetzt Denso durch vollständig recycelbares Papier und spart damit jährlich rund 51 Tonnen Kunststoff ein. Seinen Anfang fand diese Umstellung in einem Programm, das von Juli 2022 bis April 2023 andauerte. Das Ziel war hier, ökologisch nachhaltigere Verpackungen bei gleichbleibendem Schutz für das Produkt zu entwickeln. Die bis dahin verwendeten Schaumstoffbeuteln aus Polyurethan waren problematisch zu entsorgen, zudem konnten sie kaum recycelt werden.

Nachdem der Verpackungskonzern Pregis eine Lösung aus Recyclingpapier entwickelt hatte, wurde diese von Thales Cryogenics geprüft, einem niederländischen Anbieter für Industrieheizungen und -brenner. Das Unternehmen kam zu dem Schluss, dass die neue Verpackung sogar besseren Schutz biete als die ursprüngliche. Im Anschluss übernahm Pregis die Einführung in die Verpackungslinie: Dazu wurde das bestehende Verpackungsverfahren analysiert und um ein Scan-Tool-System ergänzt, das für das zu verpackende Bauteil die jeweils passende Papiermenge sowie die Verpackungsmethode anzeigt. Da das Papier FSC-zertifiziert und vollständig recycelbar ist, können Händler und Werkstätten es als Papierabfall entsorgen.

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