Wheels & Crime: Episode 5 Abtretungsfalle: Wenn Werkstätten zur Kasse gebeten werden

Von Silvia Lulei 1 min Lesedauer

In der neuen Folge des True-Crime-Podcasts „Wheels & Crime“ geht es um die Abtretung von Forderungen. Was auf den ersten Blick nach einem lukrativen Geschäftsmodell aussieht, kann für Kfz-Werkstätten schnell zur Falle werden.

Vorsicht bei der Unterschrift: Abtretungserklärungen können für Werkstätten zur kostspieligen Falle werden.(Bild:  Gemini / Gemini 3 Pro / KI-generiert)
Vorsicht bei der Unterschrift: Abtretungserklärungen können für Werkstätten zur kostspieligen Falle werden.
(Bild: Gemini / Gemini 3 Pro / KI-generiert)

Die Abtretung von Forderungen nach Unfällen kann für Kfz-Werkstätten zur existenzbedrohenden Falle werden. In der neuen Episode des True-Crime-Podcasts „Wheels & Crime“ beleuchtet Moderatorin Silvia Lulei gemeinsam mit Rechtsexperte Henning Hamann die rechtlichen Risiken, die Kfz-Betriebe dabei eingehen.

Schnelles Geld mit hohem Risiko

Nach einem Unfall können Geschädigte ihren Schadensersatzanspruch an die Werkstatt abtreten. Der vermeintliche Vorteil: Die Werkstatt rechnet direkt mit der Versicherung ab und muss nicht warten, bis der Kunde sein Geld erhält. Doch was smart klingt, birgt erhebliche Gefahren – besonders wenn die Schuldfrage ungeklärt oder die Schadenshöhe umstritten ist.

Experte warnt vor Abtretungserklärungen

Henning Hamann, Geschäftsführer der Kanzlei „Voigt regelt“ und Spezialist für Verkehrs- und Versicherungsrecht, erklärt im Podcast den entscheidenden Unterschied zwischen Abtretungserklärung und Zahlungsanweisung. Als Vertrauensanwalt des Automobilclubs von Deutschland und des VW-Audi-Händlerverbands kennt er die Branche von innen und weiß, wo die Fallstricke lauern.

Rechtsanwalt Henning Hamann warnt vor den Risiken von Abtretungserklärungen und erklärt im Podcast die rechtlichen Fallstricke.(Bild:  Stefan Bausewein)
Rechtsanwalt Henning Hamann warnt vor den Risiken von Abtretungserklärungen und erklärt im Podcast die rechtlichen Fallstricke.
(Bild: Stefan Bausewein)

Diese Themen behandelt die Episode:

  • Der gravierende Unterschied zwischen Abtretungserklärung und Zahlungsanweisung
  • Warum Werkstätten bei Abtretungen ein enormes finanzielles Risiko eingehen
  • Das sogenannte Werkstattrisiko und seine rechtlichen Konsequenzen
  • Rückabtretungen: Wie Versicherungen versuchen, das Werkstattrisiko zu aktivieren
  • Die Frage der Prüfpflicht: Müssen Geschädigte überhöhte Rechnungen erkennen können?

Warnung an die Branche

„Das Thema klingt nicht sexy, aber für Kfz-Werkstätten ist es existenziell“, betont Moderatorin Silvia Lulei. Nicht selten führen falsch gehandhabte Abtretungen dazu, dass Werkstätten auf ihren Kosten sitzen bleiben – mit teils verheerenden finanziellen Folgen.

Die neue Episode von „Wheels & Crime“ ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. Neue Episoden erscheinen alle vier Wochen. „Wheels & Crime“ ist eine Produktion der Medienmarke »kfz-betrieb«.

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