Achsvermessung mit Prism-Technik
Eine neue Technik soll die Achsvermessung in der Werkstatt vereinfachen. Die "Prism"-Geräte sind den Herstellern zufolge flexibel und wartungsarm.
Die Hersteller von Achsmessgeräten, Hofmann und John Bean, haben auf der Reifenmesse in Essen Achsmessgeräte vorgestellt, die die Vorteile der CCD-Technologie sowie der 3D-Messtechnik vereinen. Sie arbeiten mit der so genannten Prism-Technik und soll einen nur geringen Wartungsaufwand haben.
Bei der Prism-Technik vermessen die Achsmessgeräte mit Reflektoren an der Vorderachse und sogenannten Pods (Portabel Device) an der Hinterachse. Bei dieser speziellen Technik die in den Achsmessgeräten Geoliner 550 Prism von Hofmann und Visualiner Prism von John Bean eingesetzt wird, kann die optische Kommunikation an der Vorderachse nicht unterbrochen werden.
Maximaler Radeinschlag möglich
Aus diesem Grund ist auch kein Spoileradapter nötig. Diese Technik macht Achsvermessung sehr flexibel, denn das Gerät ist an verschiedenen Achsmessarbeitsplätzen einsetzbar und vermisst Fahrzeuge vom Smart bis zum Transporter. Sie macht zudem Vermessungen bis zum maximalen Lenkeinschlag ohne elektronische Drehteller möglich.
Die Achsmessgeräte mit der prism-Technik haben einen geringen Wartungsaufwand, da die Kommunikation über Bluetooth erfolgt. Der Geoliner 550 Prism und der Visualiner Prism sind mit Lithium-Ionen Akkus ausgestattet, die über eine hohe Standzeit und lange Lebensdauer verfügen. Diese Akkus werden von der Software überwacht, so dass jede Vermessung sicher durchgeführt werden kann.
Wie bei allen Achsmessgeräten der Marken Hofmann und John Bean kommen alle Fahrzeugdaten direkt vom Hersteller. Den Anwendern stehen Daten von über 25.000 Modellen aus den letzten 25 Jahre zur Verfügung.