Achsvermessung steigert Ertrag

Redakteur: Markus Lauer

Ein Berliner Auto-Plus-Betrieb erwitschaftet mit der Achsvermessung Zusatzerträge.

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Im September 2009 hat der neue Auto-Plus-Autofahrer-Fachmarkt mit Meisterwerkstatt in Berlin-Köpenick eröffnet. Auto-Plus ist das Fachmarktkonzept der Carat-Unternehmensgruppe. Mittlerweile zählen rund 110 Filialen und zehn Franchisebetriebe dazu.

Den Auto-Plus-Betrieb hat der italienische Werkstattausrüster Ravaglioli geplant und in vier Wochen errichten lassen – von ihm stammt auch das komplette Equipment. Dieses besteht aus:

  • Einer Direktannahme mit einem Bremsenprüfstand und einer Scherenhebebühne
  • Fünf Pkw-Arbeitsplätzen mit jeweils einer 3,2-Tonnen-Zweisäulenhebebühne
  • Einem Transporterarbeitsplatz mit einer Fünf-Tonnen-Zweisäulenhebebühne
  • Reifenwucht- und -montiermaschinen
  • Einer Direktannahme mit einem Bremsenprüfstand, einem Fahrwerkstester und der 4D-Achsmessanlage RAV TD 4400.
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Auf diesem Messsystem vermisst der Auto-Plus-Betrieb jedes Fahrzeug, das in die Werkstatt kommt, und informiert den Autohalter, falls er bei dessen Wagen eine Abweichung feststellt.

Eine komplette Fahrzeugvermessung kostet den Kunden 69 Euro; will er auch die Querlenker vermessen lassen, zahlt er 99 Euro. Im Rahmen einer Fahrzeuginspektion ist die Vermessung dagegen kostenlos.

Die Messanlage hat das Unternehmen über eine 60-monatige Finanzierung von Ravaglioli (www.ravaglioli.com) erworben.

Messkompetenz publik machen

Der Messplatz ist mit einem Rechteck versehen, in das das zu vermessende Fahrzeug plaziert wird. Die Messköpfe, die sich an den Ecken dieses Rechtecks befinden, positionieren sich automatisch beim Start vor den Rädern. In zirka sieben Sekunden vermisst das System gleichzeitig die vorderen und hinteren Winkel, die Spur, den Sturz, den Achsversatz sowie die geometrische Fahrachse.

Die RAV TD 4400 besteht aus dem Messsystem und einer Scherenhebebühne – beide zusammen bilden eine Einheit. Sie hat eine Tragkraft von 4,2 Tonnen und eine Fahrschienenlänge von 5,2 Metern.

„Unser Ziel ist, dass wir zehn bezahlte Vermessungen am Tag durchführen“, erklärt der Filialleiter, Johann. R. von Lipinski. Amortisiert hat sich das Achsmesssystem nach fünf Jahren, wenn die Werkstatt fünf bezahlte Vermessungen am Tag durchführt, so von Lipinski.

Damit diese Zahl zustande kommt, bietet der Auto-Plus-Betrieb die Achsvermessung auch anderen Kfz-Werkstätten an und teilt seine Messkompetenz mittels Flyer Endkunden mit.

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