ADAC testet Einparkhilfen
Nicht alle nachrüstbaren Parksensoren sind nach einem Test des Automobilclubs zu empfehlen. 14 der 21 getesteten Geräte waren "ausreichend" oder schlechter.
Nicht alle nachrüstbaren Einparkhilfen sind zu empfehlen. Das ist das Ergebnis eines Tests des ADAC, bei dem 21 Parksensoren geprüft wurden. Nur eine Anlage - den "Park Boy IV" von In.pro - bewertete der Automobilclub mit "gut". Sechs Geräte hätten mit "befriedigend" abgeschnitten, zehn seien "ausreichend" und vier sogar "mangelhaft", meldet der ADAC.
Alle Geräte im Test arbeiten mit Ultraschalltechnik. Geprüft wurden der Erfassungsbereich der Sensoren und die Ausstattung der Anlagen. Außerdem wollten die ADAC-Ingenieure wissen, wie leicht sich die Geräte nachrüsten lassen. Die meisten Systeme kämen bei einfachen Einparkmanövern, zum Beispiel an glatten Flächen wie Wänden oder Autos ohne Anbauten, gut zurecht und böten daher eine echte Hilfe, heißt es in dem Test. Auch hinter dem Auto spielende Kinder würden meist erkannt.
Probleme bereiteten dagegen manchmal schlanke Pfosten oder nicht genügend hohe Hindernisse, die nicht jedes Gerät meldete. Bei vielen Systemen werde zudem die gesamte Fahrzeugbreite nicht komplett oder nur lückenhaft von den Sensoren abgedeckt. Als "Fiasko" bezeichnete der ADAC bis auf wenige Ausnahmen die Einbauanleitungen. Auch die Feinabstimmung der Warntöne ließe oft zu wünschen übrig.