
Einen noch schlechteren Tag erwischten die Meisterhaft-Partner. Bis auf einen „ausreichenden“ Frankfurter Betrieb rasselten alle anderen acht durch – fünf davon mit nur einer einzigen Mängelkorrektur.
Die getesteten Betriebe sind offenbar erst in dieser Woche vom ADAC über ihr jeweiliges Resultat informiert worden. So bleibt den Unternehmern, die nicht gut abgeschnitten haben, wenig Zeit für das Krisenmanagement. Mehrere Werkstattleiter beziehungsweise Inhaber sagten »kfz-betrieb« auf Anfrage, dass die konkreten Testfälle noch nicht nachvollzogen werden konnten – der ADAC nennt den Betrieben mit Hinweis auf den Datenschutz die Testkunden nicht.
Der Club hat die Werkstätten mit Fahrzeugen der Modelle Audi A3, Renault Mégane und VW Golf V getestet. Präpariert wurden fünf Mängel: ein verstelltes Scheinwerferlicht, eine defekte Kofferraumleuchte, ein ausgehängtes ABS-Kabel, ein zu niedriger Kühlmittelstand sowie ein Ersatzrad mit zu wenig Reifendruck oder ein fehlendes beziehungsweise abgelaufenes Pannenset.
Die Arbeitsleistung wurde mit höchstens 60 Punkten (12 Punkte pro erkanntem und behobenem Mangel), der Service beziehungsweise der Ablauf der Kernprozessschritte mit weiteren maximal 40 Punkten bewertet. Punktabzug gab es, wenn wesentliche Serviceleistungen fehlten oder Zusatzarbeiten ohne vorherigen Auftrag ausgeführt wurden. Wurde beispielsweise entweder keine Auftragsbestätigung ausgestellt, die Rechnung nicht erklärt oder keine Dialogannahme durchgeführt, gab es 12 Punkte Abzug. Als „mangelhaft“ wurden Betriebe bewertet, die in Summe weniger als 53 Punkte erreichten. „Sehr gut“ schnitten Betriebe ab, die mehr als 88 Punkte bekamen.
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