Adventskalender-Aktion gestoppt
Der Autovermieter Sixt hat die Adventskalenderkampagne seines Mitbewerbers Budget gerichtlich stoppen lassen.
Der Autovermieter Sixt hat die Adventskalenderkampagne seines Mitbewerbers Budget gerichtlich stoppen lassen. Grund des vorweihnachtlichen Ausbremsmanövers ist das Lösungswort, das sich hinter den 24 Türchen verbirgt: „Von Sixt hab ich nix bekommen“. Per einstweiliger Verfügung untersagte der Autovermieter aus München nun dem einstigen Lizenzpartner die angeblich imageschädigende Werbeaktion. Exakt 2.000 Kalender hat das Unternehmen aus Dreieich bei Frankfurt am Main zusammen mit einem kleinen Gewinnspiel an seine Kunden bisher verteilt.
„Es ist schade, dass unser Mitbewerber so wenig Humor hat“, sagt Dr. Dieter Ilge, Marketingdirektor von Budget. Zudem sei man darüber verwundert, dass bei Sixt die Adventskalender bereits vor dem 1. Dezember geöffnet wurden, heißt es in einer Stellungnahme von Budget. Verwunderlich sei die Humorlosigkeit von Sixt auch deswegen, weil das Unternehmen selbst seit Jahren mit provokanten Slogans für seine Autos werbe.