THG-Quote Bund stoppt Handel mit ausländischen CO2-Zertifikaten

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Ab 2025 können sich Mineralölkonzerne nicht mehr CO2-Zertifikate für ausländische Projekte auf ihre THG-Quote anrechnen lassen. Fraglich ist, ob deshalb die THG-Prämie für Autofahrer wieder steigt.

Mineralölkonzerne dürfen sich vorerst keine Zertifikate für Klimaschutzprojekte aus dem Ausland auf ihre Treibhausminderungsquote anrechnen lassen. Für E-Auto-Fahrer sind das gute Nachrichten. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Mineralölkonzerne dürfen sich vorerst keine Zertifikate für Klimaschutzprojekte aus dem Ausland auf ihre Treibhausminderungsquote anrechnen lassen. Für E-Auto-Fahrer sind das gute Nachrichten.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Wegen Verdachts auf Betrug beim CO2-Zertifikathandel kündigte Umweltministerium Steffi Lemke an, alle noch möglichen gefälschten Klimaschutzprojekte für 2023 und 2024 rückabzuwickeln. Die Zertifikate, die die Mineralölkonzerne bereits vorgelegt haben, sollen entzogen werden. Das in die Kritik geratene Anrechnungssystem hat das Umweltministerium inzwischen gestoppt.

Wie »kfz-betrieb« berichtete, stehen laut Umweltbundesamt (UBA) acht von 75 Projekten in Verdacht, gefälscht zu sein. Das UBA hatte jedoch die von den Mineralölkonzernen vorgelegten Zertifikate als Nachweis für Klimaschutzprojekte bereits anerkannt.