AHG erobert Rottweil

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„Über 100 Onlineverkäufer“

Grundsätzlich trennt die AHG nicht zwischen dem Online- und Offline-Verkauf – der Kunde soll über alle Plattformen die bestmögliche Betreuung bekommen. Daher benennt Filialleiter Erwin Koller die Größe des IVTs auch selbstbewusst mit „über 100 Verkäufern“. Diese sind auch für das Fahrzeugmanagement zuständig: Sie sorgen dafür, dass die Fahrzeuge bebildert und mit den richtigen Informationen in den Onlinebörsen und auf der Webseite stehen. Dadurch möchte das Unternehmen sicherstellen, dass sich die Verkäufer mit der Ware auseinandersetzen und sich dafür verantwortlich fühlen.

Das Verkäuferengagement kommt auch der Standzeit zugute: Bereits nach sechs Tagen stehen die Fahrzeuge verkaufsfertig auf dem Platz und schon nach zwei Tagen mit Bildern online. Das Intranet unterstützt diese Arbeit und weist den Verkäufer auf fehlerhafte Inserate hin. Nur vollständige Fahrzeugbeschreibungen finden den Weg ins Internet. Damit bewahre sich die AHG auch die Rechtssicherheit und schütze sich vor Abmahnung, sagt Fritz.

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Alle Links kontrolliert

Mit diesem ganzheitlichen Ansatz hat die AHG-Gruppe auch ihre Webseite im vergangenen Jahr neu gestartet: Zunächst einmal durchsuchte die beauftragte Agentur UDG Herrenberg das Internet nach Verweisen oder Backlinks auf die bestehende AHG-Seite und leitete diese bei der Programmierung alle auf die entsprechenden Bereiche der neuen Homepage weiter. Dadurch erhielt sich die www.ahg-mobile.de das bestehende Page-Ranking bei Google. Kein bestehender Verweis im Internet sollte nach dem Relaunch der Seite ins Leere führen, erklärt UDG-Geschäftsführer Kai Greb. Die Relevanz für die weltweit größte Suchmaschine bewahrt sich die AHG zudem durch suchmaschinenoptimierte Texte und relevante Keywords. Auf allen Unterseiten arbeitet der Händler mit Google Analytics, um das Besucherverhalten zu analysieren.

Intelligente Webseite

Um den Kunden zielgenau zu informieren, setzt das Autohaus auf cookiebasiertes Remarketing: Indem das System die Klickwege der Kunden speichert, liefert es schon beim nächsten Besuch den optimalen Content. „Interessiert sich zum Beispiel ein User für BMW-Aftersales-Artikel, zeigen wir ihm diese Produkte bei einem erneuten Besuch direkt auf der Startseite an“, erklärt Daniel Fritz. Zudem verfolgt die AHG den Interessenten mit Hilfe dieser Informationen per Werbeanzeigen auf weiteren Internetportalen. Innerhalb der Unternehmensgruppe behauptet sich der Standort in Villingen-Schwenningen als Vorreiter: Steht er doch als erster AHG-Betrieb mit einer 360-Grad-Ansicht bei Google-Business-View im Internet. Damit sollen die Kunden Einblick ins Gebäude und die Fahrzeuge bekommen, ohne direkt vor Ort zu sein, sagt Fritz. Die Aufnahmen nutzt die Suchmaschine sogar als Referenz, um weitere Autohäuser für die Rundumsicht zu gewinnen. Und allein das ist schon ein Ritterschlag für die AHG-Filiale.

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