ALD: gutes Geschäft in schwierigem Umfeld
Umsatz und Jahresüberschuss im vergangenen Geschäftsjahr gestiegen, Neuwagengeschäft hingegen rückläufig.
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Trotz des Rückganges bei den Kfz-Neuzulassungen hat die ALD AutoLeasing D GmbH (ALD) im vergangenen Jahr ein positives Geschäftsergebnis erzielt. Die Hersteller unabhängige Leasing- und Dienstleistungsgesellschaft steigerte ihren Umsatz auf 844 Mio. Euro (2001: 836 Mio. EUR) und erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von rund 18,8 Mio. Euro (2001: 4,3 Mio. EUR) ohne die Gewinne aus Veräußerungen von Anteilen an verbundenen Unternehmen. In der Zentrale in Hamburg und den Niederlassungen in acht Städten waren 548 Mitarbeiter (2001: 508) beschäftigt, davon 17 Auszubildende.
"Die erfolgreiche Vermarktung von Leasingrückläufern, die günstige Refinanzierungssituation durch sinkende Zinsen für aufgenommene Kredite und die Steigerung der Erträge aus dem operativen Leasinggeschäft haben mit zu dem hervorragenden Ergebnis beigetragen", erklärt ALD-Geschäftsführer Wilfried Multusch (Foto).
Den seit nunmehr drei Jahren bestehenden rückläufigen Trend im Automobilmarkt spürte ALD im Rückgang des Neugeschäftes. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden 28.722 Leasingverträge (2001: 35.637) neu abgeschlossen. Als Folge des verringerten Neugeschäftes sank 2002 der betreute Fahrzeugbestand auf 98.826 Leasing-Objekte (2001: 108.159 Einheiten). ALD bleibt aber mit ihrem Bestand nach eigenen Angaben Marktführer bei den Hersteller unabhängigen Autoleasing-Gesellschaften.
Positiv entwickelte sich dagegen die Vermittlung von Finanzierungsverträgen an den Kooperationspartner, die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe AG (BDK), an der ALD seit Januar 2003 als Gesellschafter mit 51 Prozent die Anteilsmehrheit hält. ALD konnte im Kredit-Neugeschäft 31.639 Finanzierungen (+ 9%) von überwiegend gebrauchten Kraftfahrzeugen mit einem Kreditvolumen von 297 Mio. Euro (+25%) an BDK vermitteln.