Die Alexander-Karl-Stiftung
Auch als Ausbilder hat sich Karl um die Perspektiven junger Menschen verdient gemacht. Etwa 1.000 junge Menschen konnten im Laufe der 75-jährigen Firmengeschichte bei Karl+Co eine Ausbildung absolvieren und erhielten eine solide Grundlage für ihr Erwerbsleben.
Im Juli 2000 rief der Unternehmenslenker die Alexander-Karl-Stiftung ins Leben. Sie fördert Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten der Betriebswirtschaftslehre, der Rechtswissenschaft und der Medizin. Insbesondere unterstützt die Stiftung konkrete Projekte der Fachbereiche Medizin sowie Recht und Wirtschaft mit den Zielrichtungen Automobilwirtschaft, Automobiltechnik und medizinische Aspekte der motorisierten Mobilität. Für sein herausragendes Engagement um die Förderung von Wissenschaft und Forschung für die Universität Mainz erhielt Karl 2005 die Diether-von-Isenburg-Medaille.
Seit 1954 am Firmenruder
Alexander Karl übernahm 1954 als Juniorchef den Auf- und Ausbau des 1929 in Mainz gegründeten väterlichen Betriebes, der zunächst amerikanische Autos, später auch die Marken Auto-Union und Büssing vertrieb und seit 1953 zusätzlich als BMW-Händler fungiert.
„Das Arbeiten hat mir immer Spaß gemacht“, sagte Karl 2005 gegenüber der Fachzeitschrift »kfz-betrieb«, „weil auch der Erfolg uns immer begleitet hat.“ Für die nächsten fünf Jahre solle der Erfolg auf jeden Fall garantiert sein. „Ob ich dann noch arbeite, wage ich zu bezweifeln“, formulierte Karl. „Aber nach mir soll mein Sohn die Tradition fortführen.“
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