Alfons Schönauen überzeugt mit Leistung und Beständigkeit

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Der Erfolg gibt dem gelernten Kfz-Meister Recht. Sein Autohaus hat, ohne groß die Werbetrommel zu rühren, eine Auslastung von 113 Prozent. „Ich habe noch nie eine Anzeige geschaltet, dass wir etwas billiger oder günstiger machen – nur dass wir es besser machen. Ich bin ein entschiedener Gegner von Rabattaktionen“, stellt Alfons Schönauen fest.

Die straffe Terminplanung sorgt für einen kurzen Terminvorlauf und eine volle Werkstatt. Jeder Kundentermin wird pauschal mit zwei Stunden geplant, egal um was es sich handelt. Die Monteure können durch ein nach oben offenes Leistungslohnsystem deutlich mehr verdienen – solange die Qualität passt.

Geregelte Nachfolge

Alfons Schönauen hat sich frühzeitig um den Fortbestand seines Lebenswerks gekümmert. Der Betrieb begeisterte schon immer junge Leute für das Automobil. Er stellt daher jedes Jahr Auszubildende für den kaufmännischen Bereich und als Kfz-Mechatroniker ein. 2011 bekam die Firma sogar den bergischen Ausbildungspreis für Betriebe, die sich besonders um die Ausbildung bemühen. Viele der Auszubildenden hat das Unternehmen übernommen: „Diese Menschen wissen, wie wir ticken, und kennen jede Schraube im Betrieb“, so Schönauen.

Es wundert wenig, dass sich ein Eigengewächs vom Azubi bis zum Geschäftsführer und Mitinhaber entwickelt hat: „1991 hat Konstantinos Sintoris hier eine Kfz-Mechanikerlehre begonnen und schon immer den Weg nach vorne gesucht. Meisterprüfung, qualifizierter Serviceberater und dann Geschäftsführerausbildung bei Mercedes waren weitere Stationen. Weil wir immer gut miteinander zurechtgekommen sind, habe ich Herrn Sintoris am Unternehmen beteiligt“, erzählt Schönauen. So sei bereits ein erfahrener Leiter im Unternehmen, wenn in naher Zukunft sein Sohn in die Geschäftsführung eintrete, der zur Zeit noch in einem anderen Autohaus arbeitet.

Weihnachtsgeld gibt es nicht bei Schönauen. Der Firmeninhaber erinnert sich ungern an den lange zurückliegenden Grund: „Ich musste einmal einen Kredit aufnehmen, um das Weihnachtsgeld auszuzahlen.“ Dafür gibt es jedoch einen motivierenden Ersatz – nach Ende des Geschäftsjahres schüttet das Autohaus 25 Prozent des Gewinns an seine Mitarbeiter aus.

Nachhaltigkeit ist Trumpf

Ökologisch ist der Betrieb auf aktuellem Stand: Die hauseigene Waschanlage verwendet Regenwasser und das in der eigenen biologischen Wasseraufbereitung gereinigte Abwasser. Tageslichtsensoren steuern die Beleuchtung. Den Strom erzeugt das Autohaus bald selbst – auf den weitläufigen Dächern entsteht derzeit eine Photovoltaikanlage.

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