Zugang zu den Fahrzeugdaten Allianz fordert bis Herbst sektorspezifische Regelung ein

Von Doris S. Pfaff 1 min Lesedauer

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Ein Bündnis von Zulieferern und Autohändlern fordert EU-Kommissar Thierry Breton auf, die sektorspezifische Regulierung beim Zugang zu Fahrzeugdaten noch bis zum Herbst vorzulegen.

Ein Bündnis aus Industrie- und Automobilverbänden fordert die EU-Kommission auf, bis zum Herbst das Gesetzgebungsverfahren zur sektorspezifischen Regulierung von Fahrzeugdaten einzuleiten.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Ein Bündnis aus Industrie- und Automobilverbänden fordert die EU-Kommission auf, bis zum Herbst das Gesetzgebungsverfahren zur sektorspezifischen Regulierung von Fahrzeugdaten einzuleiten.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Ein Bündnis aus Verbrauchergruppen, Automobilzulieferern, Leasing- und Vermietungsunternehmen, Fahrzeughändlern, Werkstätten und Versicherern übt auf EU-Kommissar Thierry Breton Druck aus: Es fordert, die seit Langem geplante Gesetzgebung zum Zugang von Fahrzeugdaten, Funktionen und Ressourcen voranzutreiben und das Verfahren dazu noch bis zum Herbst einzuleiten.

Eine solche Regulierung bzw. eine verbraucher- und wettbewerbsfreundliche Gesetzgebung sei unerlässlich, um die Entwicklung eines dynamischen, innovativen und wettbewerbsfähigen europäischen Marktes für vernetzte Systeme in Gang zu setzen, argumentiert die Allianz in einem gemeinsamen Statement.

Das Verfahren hatte Breton vor einigen Wochen gestoppt, um erst den Data Act voranzubringen. Um eine faire Regulierung für alle Marktteilnehmer und damit für einen fairen Wettbewerb zu sorgen, braucht es aber laut Bündnis zusätzlich die sektorspezifische Regelung. Ohne sie hätten allein die Autohersteller uneingeschränkten Zugang zu den Fahrzeugdaten.

Die Branche befürchtet zudem eine Verschleppung des Problems, wenn das Gesetzgebungsverfahren zur sektorspezifischen Regulierung nicht noch in diesem Jahr eingeleitet wird. Denn im nächsten Jahr stehen Parlamentswahlen an. Ob das neue Parlament das Thema schnell angehen wird, halten viele für fraglich.

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