Verbands-Neugründung AME als neue Brüsseler Stimme für Kfz-Händler und Werkstätten

Von Doris S. Pfaff 5 min Lesedauer

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In Berlin wurde am 2. Juli Automotive Mobility Europe (AME) als neue europäische Allianz gegründet. Acht europäische Verbände wollen ihre Kräfte bündeln, um die Interessen von Händlern, Werkstätten und Mobilitätsdienstleistern auf EU-Ebene zu vertreten.

Stehen für den neuen AME und setzten weitere Schritte in Berlin für die Gründung (v.l.): Peter Niesink (Bovag), Xavier Horent (Mobilians), Parlamentarischer Sprecher Christian Hirte (MdB), Francis Bartholomé, ZDK-Geschäftsführer Jürgen Hasler, Henri de Hemptinne (CIAC) Gitte Seeberg (AutoBranchen Danmark) und Didier Perwez (Traxio). (Bild:  ZDK)
Stehen für den neuen AME und setzten weitere Schritte in Berlin für die Gründung (v.l.): Peter Niesink (Bovag), Xavier Horent (Mobilians), Parlamentarischer Sprecher Christian Hirte (MdB), Francis Bartholomé, ZDK-Geschäftsführer Jürgen Hasler, Henri de Hemptinne (CIAC) Gitte Seeberg (AutoBranchen Danmark) und Didier Perwez (Traxio).
(Bild: ZDK)

Für faire Rahmenbedingungen, Innovation und nachhaltige Mobilität – dafür steht die neue europäische Allianz von Verbänden des Kfz-Gewerbes und von Mobilitätsdienstleistern. Was im März in Amsterdam seinen Anfang nahm, wurde nun in Berlin fortgesetzt: Mit der Weiterverhandlung der Statuten am 2. Juli besiegelten Vertreter führender europäischer Kfz-Verbände die Entstehung von Automotive Mobility Europe (AME). Die Allianz versteht sich als starke Stimme für das Ökosystem der Automobil- und Mobilitätsdienstleistungen – insbesondere für Händler und Werkstätten, unabhängig von ihrer Bindung an Hersteller.

Am Vorabend begrüßte Christian Hirte MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, die internationalen Gäste zu einem Austausch auf dem Dach des Reichstages. Hirte betonte hierbei, dass es mit der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz keine „German Votes“ mehr im Europäischen Rat geben werde. Die Vorgängerregierung hatte bei strittigen Themen innerhalb der Ampel-Koalition sich auffallend oft der Stimme enthalten. Weiter betonte Hirte, dass das Thema Technologieoffenheit, die Anreizsysteme für den Hochlauf der Elektromobilität und Ausbau der Straßen- sowie der Ladeinfrastruktur oberste Priorität in der deutschen Verkehrspolitik haben.