Fachkräftemangel im Kfz-Gewerbe An der „Stellschraube Frauen“ drehen

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

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Frauen im Kfz-Gewerbe: Hürden, Vorurteile – und Wege, wie es gelingt, Autoberufe für Frauen attraktiv zu machen.

Frauen in den Autoberufen, vor allem in den handwerklichen, sind selten. Dafür gibt es mehrere Gründe. Auch Vorbehalte spielen eine Rolle.(Bild:  ProMotor)
Frauen in den Autoberufen, vor allem in den handwerklichen, sind selten. Dafür gibt es mehrere Gründe. Auch Vorbehalte spielen eine Rolle.
(Bild: ProMotor)

Wer als Frau einen männerdominierten Beruf wie im Kfz-Gewerbe ergreift, braucht ein dickes Fell. Im Alltag stellen sich noch immer hartnäckige Vorurteile, strukturelle Hürden und oft mangelnde Anerkennung in den Weg – Erfahrungen, die viele Frauen quer durch Werkstätten und Autohäuser teilen. Einer Umfrage des »kfz-betrieb« von Juni 2025 zufolge sind lediglich 23 Prozent der Beschäftigten Frauen – und meist in Verwaltung, Buchhaltung oder Marketing beschäftigt, seltener in Verkauf oder Werkstatt. Die Gründe dafür sind vielfältig, wie die Erfahrungsberichte einiger Frauen belegen. Gleichzeitig zeigen sie: Wo Betriebe offen sind, gibt es fast immer pragmatische Lösungen und am Ende eine Win-win-Situation für alle.