BIV/ZVK-Umfrage
Anpassungsbedarf
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Im Vergleich zu anderen Handwerksberufen geht es dem Kfz-Gewerbe gut. Dennoch fehlen auch hier geeignete Nachwuchskräfte. Das ist Teil des Umfrageergebnisses unter den Mitgliedsbetrieben.
Die duale Ausbildung bleibt nach Einschätzung der Betriebe im Kfz-Handwerk das zentrale Instrument zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Das zeigt die bundesweite Umfrage des Bundesinnungsverbands des Kraftfahrzeughandwerks (BIV-Kfz/ZVK), an der nach Angaben des Verbands rund 1.000 Ausbildungsbetriebe teilgenommen haben. Die Mehrheit der Befragten hält danach die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker für grundsätzlich geeignet, um den fachlichen Anforderungen im Betrieb gerecht zu werden.
Gleichzeitig sehen viele Betriebe angesichts der hohen Innovationsgeschwindigkeit in der Fahrzeugtechnik einen zunehmenden Anpassungsbedarf der Lehrinhalte. Besonders bei Elektrik, Elektronik, Hochvolttechnik, Assistenzsystemen sowie IT-, Software- und Diagnosekompetenzen müsse die Ausbildung aktuellen Entwicklungen Rechnung tragen. „Die Ausbildung im Kfz-Handwerk ist attraktiv. Sie muss aber kontinuierlich an neue technische Entwicklungen angepasst werden, damit sie leistungsfähig bleibt“, erläutert Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün.
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