Antriebstechnik: Ein Rucksack voller CO2

Von Gernot Goppelt

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Der Strom kommt aus der Steckdose, und Elektroautos emittieren keine Schadstoffe? Schön wärs, aber bei sauberer Betrachtung gehen E-Autos mit einem „CO2-Rucksack“ an den Start. Verbrennungsmotoren und Getriebe bleiben noch lange im Rennen.

Ein Brennstoffzellen-Range-Extender wie hier von Daimler ermöglicht sowohl batterieelektrisches Fahren als auch das Fahren mit Wasserstoff. (Bild:  Daimler)
Ein Brennstoffzellen-Range-Extender wie hier von Daimler ermöglicht sowohl batterieelektrisches Fahren als auch das Fahren mit Wasserstoff.
(Bild: Daimler)

Das CTI-Symposium Fahrzeuggetriebe, HEV- und EV-Antriebe in Berlin fand im vergangenen Dezember zum 16. Mal statt. Ursprünglich in erster Linie als Getriebetagung gedacht, öffnet es sich zunehmend neuen Themen, wie der Name schon sagt: Es geht nicht mehr nur um Getriebe, sondern auch um Hybridantriebe (HEV) und reine Elektroautos (EV).

Apropos rein: So sauber sind Elektroautos nicht, wie manche glauben. Viele Diskussionen auf der Tagung drehten sich um Themen wie „Well-to-Wheel“ , „Tank-to-Wheel“ oder gar „Cradle-to-Grave“ – auf Deutsch in derselben Reihenfolge: „von der Quelle zum Rad“, „vom Tank zum Rad“ oder „von der Wiege bis zur Bahre“.