Tarifverhandlungen Kfz-Gewerbe Arbeitgeber in Bayern bieten drei Prozent mehr Lohn

Von Doris Pfaff 1 min Lesedauer

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Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des bayerischen Kfz-Gewerbes sind gestartet. Die Arbeitgeberseite hat ein Angebot von drei Prozent mehr Lohn ab dem 1. Juli 2023 und noch mal ab dem 1. Juli 2024 vorgelegt.

Die erste Tarifrunde in Bayern ist gestartet. Die Arbeitgeberseite legte ein Angebot von drei Prozent mehr Lohn jeweils ab 1. Juli 2023 und 1. Juli 2024 vor.(Bild:  IG Metall)
Die erste Tarifrunde in Bayern ist gestartet. Die Arbeitgeberseite legte ein Angebot von drei Prozent mehr Lohn jeweils ab 1. Juli 2023 und 1. Juli 2024 vor.
(Bild: IG Metall)

Die Tarifgemeinschaft des bayerischen Kfz-Gewerbes als Vertreter der Arbeitgeber und die IG Metall als Vertreter der Arbeitnehmerseite haben sich am Donnerstag (30. März) zu einer ersten Verhandlungsrunde getroffen. Das Angebot der Arbeitgeberseite umfasst drei Prozent mehr Lohn ab 1. Juli für alle Beschäftigten und Auszubildenden. Weitere drei Prozent soll es laut Angebot ab 1. Juli 2024 geben.

Die IG Metall fordert 8,5 Prozent mehr Lohn. „Die mittelständisch geprägten Betriebe des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes stehen aktuell vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Die Autohäuser spüren eine deutliche Kaufzurückhaltung aufgrund der für viele Menschen großen wirtschaftlichen Unsicherheit. Die Hochinflation sowie die Energiekosten belasten zudem das Werkstattgeschäft stark“, sagte Albert Vetterl, Vorsitzender der Tarifgemeinschaft des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes.

Im Nachbarland Baden-Württemberg ist derweil die erste Tarifrunde ergebnislos verlaufen, sodass ab Montag, 3. April, in den Kfz-Betrieben Streiks möglich sind.

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