Mittelklasse und Großraumvans verlieren am meisten
Bei der Betrachtung der Segmente verliert die Mittelklasse über alle Marken hinweg mit 44,4 Prozent am stärksten. Dahinter folgen mit 43,2 Prozent die großen Vans, zu denen unter anderem der Renault Espace, Ford S-Max/Galaxy oder VW Sharan/Seat Alhambra und Mercedes-Benz Viano zählen.
Auf Platz drei landet die Oberklasse mit einem Wertverlust von minus 42,1 Prozent. Da die Preise eines Jaguar XJ oder BMW 7er ebenso wie die zu dieser Klasse zählenden Bentley oder Rolls-Royce-Karossen schon als Neuwagen mit zu den hochpreisigen Angeboten zählen, sind die Verluste in Euro sogar höher als bei den prozentual Führenden.
Auf den weiteren Plätzen befinden sich: Obere Mittelklasse (-40,3 %), Mini-Vans (-35,1 %) und Kompaktklasse (-34,6 %). Mit einem Minus von 33,3 Prozent teilen sich die Kategorien Minis und Geländewagen gemeinsam den siebten Rang. Mit großem Abstand folgen die preisstabilsten Segmente: Kleinwagen (-24,1 %) und Sportwagen (-23,1 %) verlieren in den ersten drei Jahren nur knapp ein Viertel ihrer Neuwagenpreise. Noch beliebter und stabiler zeigen sich die SUVs. Diese Kategorie verliert markenunabhängig nur gut ein Fünftel an Wert (-21,5 %). Die Unterrubrik Mini-SUV zeigt sich gegen den Wertverfall besonders robust.
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