Delegiertenversammlung des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg prüft ZVK-Austritt

Von Doris S. Pfaff und Holger Zietz 6 min Lesedauer

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Unzufrieden über die aktuellen Entwicklungen in der Verbandsspitze des ZVK zeigten sich die Delegierten des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg. Die Jahresversammlung beschloss daher, den Austritt aus dem ZVK zu prüfen.

Delegiertenversammlung der Baden-Württemberger in Fellbach mit Ehrungen: (v. l.) Präsident Michael Ziegler, Hansjörg Russ von der Innung Nürtingen, Kirchheim Unterteck, Wilhelm Supper von der Innung Region Stuttgart und Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß. (Bild:  Zietz -VCG)
Delegiertenversammlung der Baden-Württemberger in Fellbach mit Ehrungen: (v. l.) Präsident Michael Ziegler, Hansjörg Russ von der Innung Nürtingen, Kirchheim Unterteck, Wilhelm Supper von der Innung Region Stuttgart und Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß.
(Bild: Zietz -VCG)

Die Teilung von Handel und Kfz-Handwerk, wie es sich derzeit bei der Trennung der gemeinsamen Geschäftsstelle von ZVK und ZDK abzeichnet, möchte das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg nicht mitgehen. „Wir in Baden-Württemberg sind Vollsortimenter. Wir vertreten alle Kfz-Betriebe“, betonte Präsident Michael Ziegler vor den rund 60 Teilnehmern in Fellbach. Diese Gemeinsamkeit von Handel und Handwerk sei die Grundlage der Verbandsarbeit. Ziegler: „Wir sprechen mit einer Stimme – gegenüber der Politik, gegenüber den Herstellern, gegenüber der Öffentlichkeit. Diese Geschlossenheit ist unsere Stärke. Während andere sich in Grabenkämpfen verzetteln, können wir die Interessen aller 4.000 Mitgliedsbetriebe kraftvoll vertreten.“

Chronologie des Konflikts

10. Oktober 2024: ZVK beschließt wegen AÜK Trennung der Geschäftsstelle